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Fake! - (C) Nemo CC0 via Pixabay.de Fake! - (C) Nemo CC0 via Pixabay.de

Wenn Fake-Accounts Facebook-Werbung gut finden

Ich habe eine Facebook-Seite. Neuerdings, noch nicht lang. Und Facebook nervt mich, einen Werbe-Etat einzusetzen, um mehr Leser zu kriegen. Ich habe einen Bekannten, der das mal gemacht hat. Was genau dabei herausgekommen ist, weiß ich nicht. Aber es scheint so, als ob das Alles gar nicht notwendig ist. Wozu die Facebook-Seite hervorheben? Was habe ich denn davon? Überhaupt: Wozu soll ich meine Beiträge dort bewerben?

Ich kann ja irgendwelche Beiträge oder Seiten von mir bewerben. Da gebe ich Facebook eine Summe „X“ in die Hand und lasse die mal machen. Da werden dann die Beiträge hervorgehoben oder eine Seite als Werbung gezeigt und all sowas. Das kostet den Betreiber einer solchen Facebook-Seite Geld. Je nachdem, wie viel man dafür ausgeben will. Ich glaube, mein Bekannter hatte da einige Zehner eingesetzt.

Blöd nur, wenn dann die auf diese Weise geschaltete Anzeige komplett ihre Wirkung verfehlt. Ob es nun so ist, dass man keine neuen Abonnenten für eine Seite zusammen bekommt, oder ob die Artikel eben doch im Schwall der mehr oder minder sinnvollen Beiträge an der virtuellen Klowand nicht auffallen – es ist immer wieder davon die Rede, dass das Geld sinnloserweise eingesetzt wurde.

Ärgerlich wird es dann, wenn man die beworbenen Dinge direkt so ausrichtet, dass das Marketingziel zum Beispiel Deutschland ist und die „Likes“ dann irgendwie so klingen, als kämen diejenigen von ganz weit her. Für jedes „Like“ wird etwas von dem Etat abgezogen. Und wenn sich dann herausstellt, dass das gar keine echten Accounts sind, kann einem schon mal der Kragen platzen. Das habe ich hier gelesen.

Nee, Facebook, das mach mal allein. Da bleibe ich lieber bei meinen paar Hanseln, die meine Facebook-Seite auf natürliche Art und Weise gut finden. Vielleicht kommen da mit der Zeit noch welche dazu. Man weiß es ja nicht. Aber ich werde dir nicht mein hart erarbeitetes Geld hinterher werfen, nur um dann nichts davon zu haben. Zumal ja so etwas kein Einzelfall ist.

Ich mache das genauso weiter wie bisher. Wer mir nicht über die Facebook-Seite folgen möchte, tut dies vielleicht über die anderen Wege. Es gibt ja Twitter, Google Plus, Email oder den RSS Feed. Und wer das Alles nicht möchte, dem kann man auch nicht böse sein. Aber ich gehe niemandem über Facebook auf den Senkel, indem ich das Netzwerk dafür bezahle. Es kommt eh nicht genügend dabei heraus. Also kann ich es auch gleich bleiben lassen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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