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Das Monster als Virus - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de Das Monster als Virus - (C) Geralt Altmann CC0 via Pixabay.de

Wieder Emails mit gefährlichen Rechnungen unterwegs

Die Artikel, die bei mir immer sehr häufig aufgerufen, behandeln Emails mit irgendwelchen Rechnungen im Anhang. Eigentlich klar, dass der Anhang gefährlich ist. Aber offensichtlich ist da immernoch Klärungsbedarf. Fast generell handelt es sich um Emails mit irgendeiner Behauptung, dass eine Rechnung offen sei, und fast generell sind sie als anwaltliche Nachrichten im Namen von namhaften Unternehmen oder Organisatoren getarnt. Wieso das immernoch funktioniert, ist mir völlig unklar. Es scheint aber nach wie vor zu funktionieren.

Das Problem an der Sache ist, dass die Emails allesamt von Betrügern kommen, aber täuschend echt aussehen. Der Empfänger erhält dabei eine Email, in der sie oder er komplett mit vollem Namen, Anschrift und ggf. auch Telefonnummer angesprochen wird. Das ist dann natürlich der Grund, dass der Empfänger den Eindruck gewinnt, dass er wirklich eine offene Rechnung hat und auch tatsächlich angesprochen ist. Dem ist aber nicht der Fall.

Wie kommen Betrüger an echte und vollständige Adressdaten? Das ist relativ einfach. Hier kommen Adresshändler zum Tragen. Da nimmt man an Gewinnspielen teil und gibt dort seine Daten an. Klar, sonst funktioniert das ja nicht. Und diese Daten werden verkauft. Aber es geht auch anders. Stadtverwaltungen verkaufen auch regelmäßig solche Datensätze. Und es gibt nicht wenige Kommunen, die das als feste Größe im Etat festschreiben. Zwar umschreiben sie das, aber es ist oft genug die Rede davon. In Leipzig weiß ich es mit hoher Sicherheit.

Aber nicht zuletzt sind es auch die Einbrüche in die Daten-Infrastruktur von Firmen und Organisationen. Da werden Kundendaten erbeutet und an Betrüger verkauft. Und deshalb gibt es auch so viele Möglichkeiten, dass man solche Emails erhält. Am Ende ist es dann auch noch so, dass an die Email dann die eigentliche Rechnung angehängt wurde. Die heißt dann irgendwie rechnung.docx oder so. Und dort haben sich schon so oft Trojaner im Inhalt versteckt. Man kann hier schon von einer Masche reden.

Seien Sie also vorsichtig, wenn Sie Emails erhalten, die da von Rechtsanwälten kommen und von Dingen erzählen, an die Sie sich nicht erinnern können. Es besteht der vage Verdacht, dass hier ein Tunichtgut am Werk ist. Sie können sich gern ausführlich belesen. Ich habe vieles dokumentiert. Klicken Sie einfach mal unterhalb des Artikels auf das Wort „Spam“. Das führt Sie zu Artikeln, bei denen ich „Spam“ als Stichwort mit angegeben habe. Adresshändler wird es immer geben, aber wenigstens den Betrügern, die mit solchen Emails kommen, muss man beikommen können. Finden Sie nicht auch?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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