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Windows 10 Insider Preview 10130 Windows 10 Insider Preview 10130

Windows 10 darf gern noch etwas reifen

Ich dachte mir, ich teste auch mal wieder Windows 10. Ich hätte mich gefreut, wenn ein Upgrade sauber funktioniert hätte. Hatte es nicht. So viel kann ich schon mal sagen. Woran es lag, dass Windows 10 nicht funktionierte, wie es sollte, darüber kann ich nur spekulieren. Aber am Ende sagt mir das, dass Windows 10 eben „nur“ eine Vorab-Version ist. Und die darf gern noch ein bisschen reifen.

Ich habe in einer virtuellen Maschine ein Windows 8.1 zum Herumspielen installiert. Ich habe das so installiert, dass es meinem Notebook, mit dem ich hier schreibe, möglichst nahe kommt. Und dort habe ich die Insider Preview, für die ich registriert bin, installiert. Die Installation ging eigentlich glatt, und es wurden sozusagen alle Einstellungen übernommen. Es fehlten eben nur die von mir installierten Programme. Also dachte ich mir: Au fein, dann nur ein paar Downloads und die Programme installieren, dann ist das schon fertig.

Aber irgendwie ging da etwas schief. Ich meine, ich wollte es ja möglichst originalgetreu machen, wie man es eben auch „im richtigen Leben“ macht. Was auch immer ich probierte – Google Chrome, Firefox, Thunderbird, Irfan View, Libre Office – und herunterladen wollte, jeder Download blieb irgendwie hängen, oder das System fror ein. Ich dachte mir, ich starte dann eben mal das System sauber neu und versuche es nochmals. In meinem Fall kam es dabei immer zu einer Datenträger-Überprüfung.

Das System verhielt sich die ganze Zeit, in der ich damit herumspielte, äußerst instabil, weshalb ich völlig entnervt fast die virtuelle Maschine entfernt hätte. Zum Glück gibt es in den Einstellungen von Windows 10 die Möglichkeit, auf die vorherige Version zurück zu gehen. Und das tat ich dann auch. Dazu wurde irgendein kleines Programm heruntergeladen, was auch erst nach dem zweiten, dritten Mal funktionierte. Und damit konnte ich das System wieder auf Windows 8.1 zurücksetzen.

Was ich gut fand, war die Übersichtlichkeit von Windows 10 und – wie konnte es anders sein – der Browser Edge. Da das System aber derart instabil war, konnte und wollte ich nicht weiter testen. Das mag an dem Upgrade liegen, weshalb ich davon überzeugt bin, dass eine frische Neuinstallation wesentlich besser funktionieren wird. Dazu habe ich aber auch noch eine Installation vorbereitet, in der ein Windows 10 Enterprise als Vorab-Version läuft. Das werde ich mal weiter testen. Und wenn dann Windows 10 erwachsen geworden ist, versuche ich mich gern wieder daran.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Windows 10 darf gern noch etwas reifen

  1. Schade, dass Windows 10 bei dir nicht so gut lief. Ich habe es selbst in einer VM ausprobiert (jedoch direkt installiert und nicht geupgraded) und da lief es wenigstens stabil.
    Probleme hatte ich jedoch mit Cortana, dem Startmenü und diversen anderen Dingen :D
    Habe selbst einen Blog-Beitrag geschrieben (http://hauke-stieler.de/blog/?p=517).
    Hast du es geschafft am Ende die Programme (FF, Chrome, LibreOffice,…) zu installieren und aus zu probieren?

    mfg
    Hauke

    1. Hallo Hauke,

      in dieser einen Installation leider nicht. Aber bei einer frischen Installation gab es keine Probleme bisher. Ja, es wäre wirklich schade, wenn das Upgrade derart unbrauchbar wäre. Wofür hat man es denn dann? Startmenü und Co. hatten übrigens bisher bei mir nicht herum gepöbelt. Aber ich behalte das Alles mal im Auge.

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