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Windows 7 / Windows 8.1 auf Windows 10 aktualisieren?

Microsoft bietet ja eine kostenlose Preview-Version von Windows 10 an. Und der Nutzer fragt sich, was er dann mit dem Download soll. Natürlich: Man kann das Ganze installieren. Man kann mit dem Download durchaus das bisherige Windows 7 oder Windows 8.1 aktualisieren. Die spannende Frage, die sich da aufdrängt, ist doch eigentlich: Ist das empfehlenswert?

Das Ganze läuft ja dann als so genanntes „Inplace Upgrade“. Man hebt Windows an Ort und Stelle auf eine neue Version. Ich habe die verrücktesten Dinge erlebt, was so aktualisierte Windows-Installationen betrifft. Insofern gehe ich davon aus, dass eine frische, neue Installation immer einer Aktualisierung vorzuziehen ist. Speziell beim Upgrade von Windows Vista / Windows Server 2008 auf Windows 7 / Windows Server 2008 R2 gab es große Probleme. Beim Upgrade von Windows 7 / Windows Server 2008 R2 auf Windows 8 / Windows Server 2012 bzw. Windows 8.1 / Windows Server 2012 R2 war das schon besser. Aber eben nicht ideal.

Was passiert beim Upgrade? Die persönlichen Einstellungen und Daten und all das werden in temporäre Ordner gepumpt und das System aktualisiert. Danach werden die Daten dort wieder herausgeholt und an Ort und Stelle wieder hingebaut. Das „alte“ Windows wird in ein Verzeichnis „Windows.old“ geschoben. Und irgendwann ist man fertig. Gut, das war ein bisschen kurz, die „PC-Welt“ hat das ausführlich zusammengetragen. Und Sie sehen, dass Sie gegebenenfalls Programme neu installieren müssen.

Jedenfalls dreht sich das Rad weiter. Microsoft hat ja auch dazu gelernt. Und also gehe ich davon aus, dass der Upgrade-Prozess von Windows 7 / Windows 8 / Windows 8.1 auf Windows 10 einfacher und besser abläuft. Wer die Möglichkeit hat, sollte aber vielleicht trotzdem einmal folgende zwei Vorbereitungen treffen:

  • Alle installierten Programme auflisten und herunterladen / Datenträger bereitlegen
  • Alle persönlichen Daten der Benutzer kopieren und extern (in der Cloud oder einer externen Festplatte) speichern

Hat man diese Dinge beachtet, kann man auch problemlos auf Windows 10 aktualisieren. Auch auf die Preview, von der jetzt immer die Rede ist. Aber bei einem halbwegs verhunzten System, das nicht mehr sauber läuft, oder bei einem mulmigen Gefühl ist meiner Meinung nach trotzdem eine Neuinstallation besser.

Wenn Sie denn Windows 10 testen wollen, können Sie einmal schauen, was der Caschy zum Thema aufgeschrieben hat. Beachten Sie, dass das Ursprungssystem aktuell sein muss und dass Sie soweit ich weiß nicht so ohne weiteres zurückkehren können. Es ist möglich, wie bei „<yab />“ steht. Das war beim Downgrade von Windows 8 nach Windows 7. Aber vielleicht wollen Sie das neue Windows ja gar nicht mehr loswerden.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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