Skip to main content
Die Outlook.com-Willkommensseite im Internet Explorer - Screenshot Die Outlook.com-Willkommensseite im Internet Explorer - Screenshot

Windows Live Mail 2012 und Outlook.com

Ich bekomme immer wieder in Schüben hohe Zugriffszahlen bezüglich Windows Live Mail. Nun hat Microsoft endlich wegen dieser Software die Hosen runter gelassen. Das wurde auch Zeit, schließlich kommt es immer mal wieder zu einem seltsamen Verhalten von Windows Live Mail. Nun haben wir aber wenigstens die Erklärung dafür. Das wird zwar nicht jeden zufrieden stellen, aber es wäre zumindest ein Anfang.

Microsoft bot ja eine ganze Reihe von eigenen Email-Domänen an. Die bekanntesten waren outlook.com, live.de, live.com, hotmail.com oder msn.com. Und alle diese konnte man in outlook.com aufgehen lassen. Es war für den Dienst unerheblich, worauf eine Email-Adresse endete, es handelte sich ja um eine so genannte „Microsoft ID“. Und für den Windows Computer nutzte man früher Outlook Express und dann irgendwann Windows Live Mail. Seit Windows 10 ist es die Mail App.

Jetzt ist es ja so, dass Microsoft auf-Teufel-komm-raus aktuellen Kram unter die Leute bringen will. Deshalb setzen Sie voll und ganz auf die Mail App. Ich meine, sie bieten ja auch noch ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 an. Warum sollten sie nicht die integrierte Software anbieten? Jedenfalls soll so verhindert werden, dass der Nutzer nun keine Emails mehr bekommt. Denn Windows Live Mail stellt keine Verbindung mehr zu outlook.com her.

Ist das unter Umständen das Problem, dass es zu wilden Synchronisationsfehlern bei Windows Live Mail kommt? Wenn ja, muss ich Sie enttäuschen. Denn ähnliche Fehler gibt es auch bei der Mail App von Windows 10. Man kann die zwar beheben, wie ich in den Artikeln schrieb. Aber trotzdem ist das nicht so sonderlich glücklich gelöst. Was bleibt dem verzweifelten Nutzer dann also übrig? Zugriff über den Browser? Klappt. Die Mail App? Nun ja, ich verwende die nicht. Outlook 2016? Für Privatpersonen viel zu teuer.

Ich habe festgestellt, dass der alternative Email Client namens „eM Client“ das tut, was er soll. Auch mit outlook.com und wie sie alle heißen. Natürlich wird Microsoft nicht auf diese Software verweisen. Aber ich finde, im privaten Umfeld reicht das aus. Es sieht so aus und funktioniert wie Outlook. Und da man im Normalfall nur eine Email-Adresse besitzt, reicht auch die kostenlose Version des Programms aus.

Alles in allem baut Microsoft für die Zukunft um. Klar, dass sie sich da von alten Zöpfen verabschieden. Das kann man gut finden oder darüber schimpfen. Es wird ja eh niemanden interessieren. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, dass mir die Webseite outlook.com und der eM Client voll und ganz genügen. Damit ist man bestens versorgt.

Verteilen Sie diese Erkenntnis doch einfach wie 3 andere auch

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.