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Facebook - von Marcus Quigmire from Florida, USA (facebook Uploaded by Princess Mérida) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons Facebook - von Marcus Quigmire from Florida, USA (facebook Uploaded by Princess Mérida) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Wird Facebook eine monatliche Gebühr einführen?

Jetzt schlägt es 13! Facebook wird kostenpflichtig. Nicht nur, dass der Verein Werbung einblendet und im Verdacht steht, mit Nutzerdaten Handel zu betreiben. Jetzt wollen die Amerikaner noch zusätzlich Eintrittsgeld haben. Ich höre schon die wütenden Kommentare, die da lauthals protestieren.

Ab 01.11.2014 kostet Facebook Geld. Zunächst in den USA. 2,99 US-Dollar kostet dann die Teilnahme einen Nutzer monatlich. Das berichtet der „National Report“. Man würde zu diesem Schritt gezwungen sein, um den Dienst aufrecht zu erhalten. Knapp 700000 Nutzer des sozialen Netzwerks haben diesen Artikel in kurzer Zeit in den sozialen Netzwerken, eben auch im betreffenden, geteilt. Und gigantische Empörung machte sich breit.

Das Problem: Nichts davon ist wahr. Der „National Report“ ist eine Satire-Webseite wie hierzulande der Postillon. Nur ist das vielen gar nicht klar gewesen. Ohne irgendwas zu hinterfragen – also so etwas banales wie den Wahrheitsgehalt – wurde der Artikel mit großem Ärger durch die Welt geschickt. Touché, „National Report“, das war eine volle Granate!

Schon allein die Facebook-Hilfe, die man oben rechts auf der Webseite im blauen Balken bei dem Pfeil nach unten erhält, beantwortet eventuell auftretende Fragen. Nein, Facebook wird kostenfrei bleiben. Das war von vornherein immer das Credo von Facebook. Warum sollte sich daran etwas ändern? Ernsthaft, das ist doch gar nicht so schwer, oder?

Satire wird gemacht, um auf Missstände aufmerksam zu machen. Ich bin ein Freund von Satire. Deshalb kann ich auch mit dem Postillon oder dem Titanic-Magazin recht viel anfangen. Man verspottet mit Satire Gegebenheiten, oftmals gnadenlos überspitzt. Satire ist nicht lustig gemeint, auch wenn sie so wirkt. Es ist an sich die bitterste aller Kritiken, die über irgendwas geäußert werden kann.

Und im Falle der angeblichen Gebührenpflicht von Facebook hat der „National Report“ darauf gesetzt, dass Facebook-Nutzer mit ihrer Empörungswut darauf hereinfallen. Das ist offenbar glänzend gelungen. Super, wie das am Ende der Blog „Mimikama“ ausgewertet hat.

Bildquelle: Facebook – von Marcus Quigmire from Florida, USA (facebook Uploaded by Princess Mérida) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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