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Screenshot aus WordPress - (C) pixelcreatures via pixabay.de Screenshot aus WordPress - (C) pixelcreatures via pixabay.de

WordPress 4.0 „Benny“ verfügbar

Jetzt ist „Benny“ da. Kein Hurrikan, der so benannt wurde. Nein, die neue Major-Version von WordPress trägt diesen Namen. Wieder einmal ist eine WordPress-Version einem Jazzmusiker gewidmet, diesmal Benny Goodman. Und diesen großen Versionssprung sollte man durchaus mitmachen, denn es gibt durchaus größere Verbesserungen.

Ich wurde gestern Abend im Dashboard meiner Installation über die Version 4.0 informiert. Es handelt sich ja um kein kleines Update, was WordPress automatisch durchzieht. Und also muss man eigenhändig die Aktualisierung vornehmen. Es ist auch besser so.

Neben der Tatsache, dass mir WordPress, seitdem ich es gestern Abend aktualisiert habe, irgendwie schneller vorkommt, gibt es auch ein paar nette Highlights, die man durchaus mal nennen kann. Mir scheint, als ob sich die Macher hinter dem Content Management System wirklich etwas dabei gedacht haben.

Ich habe ja ewig kein WordPress mehr neu installiert, aber ich kann mich daran erinnern, dass ich mir ein ins Deutsche übersetztes Installationspaket heruntergeladen hatte. Wie dem auch sei, diese Zeiten sind ja vorbei. Jetzt ist es so, dass man wohl gleich beim Installieren von WordPress die gewünschte Sprache auswählen kann. Zwischenzeitlich war es wohl so, dass man WordPress auf Englisch installiert hatte und erst danach die gewünschte Sprache ausgewählt hatte. Das fällt jetzt alles weg.

Schön finde ich – wie auch die WordPress-Macher – die Neugestaltung der Mediathek. Ich hab das mal ausprobiert, was die da so in den Highlights schrieben, und es stimmt. Ich kann Mehrfachauswahlen treffen, die Ansicht sieht irgendwie aufgeräumter aus, die Bearbeitung ist irgendwie besser. Passt mir also gut in den Kram.

Aber was die mit dem Editor veranstaltet haben, finde ich ja ganz groß. Eigentlich sieht der aus wie immer, wenn man mit einem Artikel beginnt. Aber statt dass dann mit der Zeit der hässliche Scrollbalken entsteht und die Zeilen im Editor damit schmaler werden, passt der sich jetzt recht gut der Textmenge an. Klar, nicht endlos, aber das wirkt schon gut. Und so macht das Schreiben auch nochmal mehr Spaß.

Und dann können wir schöne Sachen mit Videos veranstalten, wie diesem hier, das erzählt, wie man das Bloggen anfängt.

Es funktioniert großartig, Videos einzubinden. Brauchte ich „früher“ einen Codeschnipsel von einem der Videoportale, den ich umständlich in den Text-Editor hinein kopierte, reicht jetzt der Link aus, den ich einfach in den visuellen Editor einfüge. Der Editor wandelt den sofort um in eine Videovorschau, wie Sie hier sehen:

Video im Editor eingefügt - Screenshot Henning Uhle
Video im Editor eingefügt – Screenshot Henning Uhle

Ich weiß, das soll schon mal funktioniert haben, wie eben auch die Tweets, die man in WordPress einbauen kann. Allerdings hatte ich mit Videos wenig Glück bisher. Ich finde das ziemlich komfortabel.

Wie auch anderes ziemlich komfortabel geworden ist. Ja, die WordPress-Macher erzählen auch von einer besseren Plugin-Suche. Und die habe ich gleich mal ausprobiert. Siehe da, das ist ja alles überarbeitet. Und nun fühlt man sich – wie man im „Osten“ zu sagen pflegte – „Wie im Westen“. Und so geht das weiter.

Jedenfalls kann ich durchaus empfehlen, WordPress so bald es geht auf die Version 4.0 zu heben. Aber denken Sie daran: Ein Backup von Datenbestand und Datenbank sollte dringend vorher durchgeführt werden. Nicht, dass es böse Überraschungen gibt.

Bildquelle: Screenshot aus WordPress – (C) pixelcreatures via pixabay.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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