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WordPress – Mit langen Artikeln zum Erfolg?

Ja, ich schreibe gern längere Sachen. Aber muss das immer sein? Muss denn jeder einzelne Artikel ein halber Roman werden? Geht’s auch kürzer? Es gibt ja Leute, die der Meinung sind, sich hier einer riesigen Wörterwand verstecken zu müssen. Aber das ist ja keineswegs der Fall. Manche Sachen liegen eben in dem Bereich „In der Kürze liegt die Würze“. Aber gar so kurz sollte es dann eben auch nicht sein.

Ich bin mal wieder bei „Selbständig im Netz“ gelandet. Und dort hat der Peer Wandiger genau dieses Thema aufgegriffen. Er schreibt ja selbst davon, dass er gern lange Artikel schreibt. Bei mir geht’s ja auch oft kürzer zu. Aber zu manchen Dingen muss ich eben ein Wortgewitter loslassen. Ich schreibe mich da auch gern mal in Rage. Aber das ist alles nicht so schlimm. Ich bin quasi in Behandlung.

Ich meine, wenn ich schon lange Dinge schreibe, dann muss ich es mir wirklich noch besser angewöhnen, mit Zwischen-Überschriften, Gliederungen und Bildern zu arbeiten. Ja, ich sehe es ja ein, das lockert nun einmal irgendwie auf. Wenn vor mir eine riesige Wörterwand auf mich einstürzt, will ich das manchmal auch nicht lesen. Und deshalb habe ich da zwei Möglichkeiten:

  • Kürzere Artikel, die irgendwie prägnanter sind
  • Lange Artikel mit Auflockerungen

Was denken Sie, was da besser ist? Lange Artikel können durchaus gut sein. Und ich vermute mal, an meinem Schreibstil gibt es da auch nicht allzu viel zu diskutieren. Aber wenn eben nichts auflockert, wird es wohl dann anstrengend. Das sehe ich ja ein. Und wer weiß, vielleicht lasse ich mir da etwas einfallen.

Ich meine, andere schaffen das ja auch. Da werde ich mich ja nun nicht zu doof anstellen. Aber ich werde mir die langen Dinger einfach nicht nehmen lassen. Das gehört irgendwie bei mir mit dazu, oder denken Sie etwas anderes? Und da soll nochmal jemand sagen, auf die Länge würde es nicht ankommen.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „WordPress – Mit langen Artikeln zum Erfolg?

  1. Der Affenblog hat ja die Diskussion angestossen – denn er sagt das jeder Blogpost mindestens 1000 Wörter haben muss. Ich persönlich sehe das anders. Die meisten Menschen sind sehr bequeme Tiere, sie lesen den Titel und entscheiden dann schnell ob er interessant/lesenswert ist oder nicht. Wenn nicht sind sie weg. Wenn ja lesen sie los. Wenn dann aber viele Wörter drinn sind wandern die Leute genauso schnell ab – ein Roman kann man lesen, aber ein Blogpost sollte kein Roman sein. Darum sag ich den Firmen immer sie sollen so um die 300-500 Wörter schreiben pro Blogposts. Mit dieser Anzahl Worte kann man nämlich das meiste erklären.

    ABER es gibt auch eine Ausnahme, hat man zum Beispiel eine Anleitung, Erklärung also etwas wirklich wichtiges, dann sollte man schon alles im gleichen Beitrag verarbeiten. Eine Kochanleitung verteilt auf 10 Beiträge würde ich nie nachkochen :P hingegen eine Geschichte oder eine Blogserie kann man ruhig verteilen…

    Es kommt also immer darauf an, was man schreiben möchte und wie man selbst schreibt. Denn einschläfern / töten wollen wir ja die Leser nicht….

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