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WordPress – temporärer Umzug zu Xampp vorerst abgeschlossen

Meine Güte, hab ich mir die Finger gebrochen, um meine Webseite zwecks Neuaufbau in das Xampp herein zu prügeln. Nur kurz: Ich bin fertig. Aber was ich da alles treiben musste, war schon schlimm. Irgendwie ist da die Export- und Import-Funktion von WordPress noch nicht ganz ausgereift. Ich habe unsinnig viel Zeit vertrödelt und bin jetzt froh, dass ich doch so weit gekommen bin.

Ich schrieb ja, dass ich zum Neuaufbau meines Blogs diesen in eine Dispora hereinpumpen will. Ich stieß dabei auf die seltsamsten Probleme. Meine Güte, dabei wollte ich doch nur den Blog neu zimmern und kein Staatsexamen daraus machen. Ich habe dann mal herumgefragt, wie das andere machen würden und wie man mit den gestern geschilderten Problemen umgehen kann. Nun ja, das Problematische bei meinen Import-Versuchen ist eben, dass es recht viele Artikel sind und der Importer von WordPress schlicht und ergreifend in einen Timeout gelaufen ist.

Ich habe dann also folgendes getan: Ich habe mich mit PHPMyAdmin, was bei Xampp dabei ist, zur MySQL-Datenbank verbunden. Auch dort waren nicht alle Dinge vorhanden. Ich habe erfahren, dass man wohl besser mit einem MySQL-Programm wie „HeidiSQL“ arbeiten sollte. Das habe ich getestet. Ich wollte unbedingt die Tabellen „*_posts“ und „*_postsmeta“ entleeren, sodass da nur noch leere Spalten vorhanden waren. Dazu habe ich nichts gefunden. Ich hätte nur die Tabellen komplett leer machen können, aber da scheiterte es dann mit dem Importieren, weil diverse Spalten nun nicht mehr vorhanden waren.

Ich habe es dann ganz anders gemacht. Ich habe im PHPMyAdmin kurzerhand die beiden Tabellen in der Testumgebung gelöscht. Und die beiden Tabellen habe ich aus meiner Live-Datenbank exportiert. Und dann habe ich – wie schon einige Male zuvor – den MySQLDumper hergezaubert und die Tabellen damit in der Datenbank der Testumgebung wiederhergestellt. Nun hatte ich also alle Artikel im Blog.

Dummerweise passte kein Artikelbild zu den Artikeln. Ich habe dann also – mal wieder – einen vollständigen Import der neu erzeugten Export-Datei gestartet. Der lief auf den alt bekannten Fehler, den ich auch schon gestern mehrere Male hatte:

Fatal error: Maximum execution time of 60 seconds exceeded in C:\<Pfad>\wp-includes\class-http.php on line 1583

Ich hatte da schon wieder ziemlich die Nase voll. Ich meine, so eine Fehlersuche kostet dann ja auch immer einen Haufen Zeit. Aber ich bin ganz schnell zu einer Lösung gekommen. Ich habe in der class-http.php am Anfang nach „<?php“ einfach einen zusätzlichen Eintrag gemacht, der einfach jeglichen Timeout ignoriert:

set_time_limit (0);

Nach dem Speichern und Neustarten des Webservers war dann der Import erfolgreich. Aber trotzdem war da noch das Ding mit den Featured Images. Die wurden zwar nun in den Artikeln korrekt angezeigt. Aber ich habe ja auch auf der Startseite solche Featured Artikel, die da oben in einer Laufleiste durchlaufen. Und dort wurden keine Bilder angezeigt. Nach kurzem Grübeln habe ich ein Plugin reaktiviert, das genau dieses Problem behob: Regenerate Thumbnails.

Dieses Plugin fummelte sich durch den ganzen Blog und schaute nach den Vorschaubildern und den Featured Images. Die wurden neu indexiert und mit den Artikeln verknüpft. Seitdem erstrahlt mein Blog in der Testumgebung in gewohntem Glanz.

Ich habe dann gleich eins gemacht: Ich habe mir BackWPUp installiert und gleich mal ein Backup in meinen Dropbox-Account eingerichtet. Sicher ist sicher. Und nun kann ich testen wie ein Weltmeister. Ich würde sogar soweit gehen, dass ich nun so weit bin, den eingerichteten Ausweich-Webspace beim Andreas zu nutzen. Aber Dinge gibt es, wenn man „nur mal eben“ den Blog umziehen will, nicht wahr?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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