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Die Webseite von wpSEO - Screenshot der Webseite - Henning Uhle Die Webseite von wpSEO - Screenshot der Webseite - Henning Uhle

wpSEO – Das erste von mir gekaufte Plugin

Ja, WordPress ist eine kostenfreie Software, um ein Content Management System, eine einfache Webseite oder einen Blog hochzuziehen. Aber in der Grundausstattung erfüllt es viele Anforderungen nicht. Es muss erweitert werden. Das beginnt mit dem Aussehen, dem Theme. Und das hört bei Plugins nicht auf.

Ich befasse mich nur nebenher mit Suchmaschinenoptimierung. Sie spielt keine zentrale Rolle. Ich hatte für SEO-Gedöns das Plugin YOAST WordPress SEO im Einsatz. Das habe ich durch wpSEO ersetzt. Und ich erzähle Ihnen auch warum.

Ja, Sie sehen richtig: Das Plugin muss man kaufen. Aber Sie sehen auch richtig: Man kann es vorher testen. Und das habe ich gemacht. Ich wollte nämlich ein bisschen was an meinem Blog ändern. Bei der Suche nach Geschwindigkeitsbremsen bin ich in meinem Blog darauf gestoßen, dass das WordPress SEO vom YOAST zwar gut funktioniert, aber ziemlich stark die Seite ausbremst. Und da so viele von wpSEO geschwärmt haben, habe ich es einfach mal getestet. Und heute habe ich mir die Lizenz dafür gekauft.

Leute, ich bin Techniker. Ich habe mit Server-Systemen beruflich zu tun. Aber WordPress ist mein Hobby. Ich mag nicht ständig nach irgendwelchen Dingen suchen. Ich will einfach nur meinen Kram ins Internet kippen. Und ich habe da kein Verständnis, dass ich dann nach Ladefehlern suchen muss. Nach meiner PIWIK-Sache war YOAST meine zweite große Baustelle.

Nein, das Plugin funktioniert. Aber warum muss das gleich das Internet abfragen, wie gut der neu zusammen geschusterte Artikel platziert sein wird? Das hält doch unterm Strich nur auf. Das geht alles viel besser mit wpSEO. Ich kann mir u.a. vorschlagen lassen, wie wohl der Beitragstitel am besten aussehen könnte. Die viel beschworenen Keywords kann ich eingeben und mir dabei Vorschläge anzeigen lassen. Wo YOAST nur 1 Wort angeboten hat, kann ich bei wpSEO mehrere angeben. Freilich sollte man das nicht übertreiben, weshalb das Feld auch begrenzt ist.

Ich kann den Suchmaschinen erzählen, dass sie ihre Bots stecken lassen sollen. Auch wie der Titel dann im Browser aussieht, kann ich dem Plugin erzählen. Und so geht das weiter. Ich kann ja auch die Schnipsel eintragen, die meinetwegen Google Analytics oder all das gern haben wollen. Also sind die Funktionen schon recht umfangreich. Und das Plugin ist trotzdem schnell und kramt nicht ständig in der Datenbank herum.

Bild: Die Webseite von wpSEO – Screenshot der Webseite – Henning Uhle

wpSEO-Einstellungen im Artikel-Editor - Screenshot Henning Uhle
wpSEO-Einstellungen im Artikel-Editor – Screenshot Henning Uhle

Sergej Müller als Entwickler hat hier ganze Arbeit getan. Ich muss mich nicht ständig mit irgendwelchem Zeug herumschlagen. Einmal eingestellt, funktioniert es störungsfrei und tut, was es soll. Und für die Nutzung hätte der Sergej gern einmalig 19,99 € für eine Webseite. Es gibt noch zwei teurere Lizenzen. Aber im Prinzip ist es das schon.

Ich kann jetzt den ganzen Mist mit %%Begriff%% vergessen. Deshalb habe ich viele der wohl mannigfaltigen Möglichkeiten von YOAST wohl gar nicht genutzt. Aber trotzdem hat es die Seite ausgebremst. Das habe ich bei verschiedenen Quellen mitbekommen, die Webseiten-Geschwindigkeiten messen. Das hat sich alles deutlich entspannt mit wpSEO.

Widget vom wpSEO im Dashboard - Screenshot Henning Uhle
Widget vom wpSEO im Dashboard – Screenshot Henning Uhle

So habe ich mir das gewünscht: Als jemand, der SEO nur am Rande betreibt (Ich schrieb ja des öfteren von SEO-Kram und SEO-Buden), will ich einfach nur, dass das Plugin tut, was es soll, und den Blog dabei nicht belastet. Und nachdem meine Erwartungen mehr als übertroffen wurden, habe ich keine Schmerzen gehabt, dem Sergej Müller die 20 € für die Lizenz zu bezahlen.

Es ist übrigens interessant: Es scheint eh gerade eine Völkerwanderung weg von YOAST zu geben. Und es gibt wohl immer mehr, die auf wpSEO umsteigen. Wie der Lars Mielke. Und der hat mal aufgeschrieben, warum er von YOAST zu wpSEO gewechselt ist. Alles nachvollziehbare Gründe. Mal abgesehen davon: Wer mit YOAST klar kommt und keine Probleme feststellt, der soll um Himmels Willen dort bleiben. Aber wer ähnliches feststellt wie ich, dem bricht keiner ab, das wpSEO einfach mal zu testen.

Nein, ich spreche keine Empfehlung aus. Aber ich denke so bei mir, dass ich die richtige Entscheidung getroffen habe. Das ist das erste Plugin, wofür ich eine Lizenz gekauft habe. Und das war in meinen Augen richtig.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

5 Gedanken zu „wpSEO – Das erste von mir gekaufte Plugin

  1. Und hier schreibt der besagte Lars Mielke, der aber (um das mal richtig zu stellen) ursprünglich mit dem All-in-one-SEO-Pack begonnen hat, dann jahrelang mit wpSEO von Sergej Müller zufrieden war und zwischendrin mal dem YOAST sein Ding angepackt hat.
    Abgesehen davon, dass ich der Meinung bin, dass die ganze SEO Geschichte ohnehin in das Land von Voodoopriestern führt, bin ich aus denselben wie von Dir genannten Gründen mit wpSEO zufrieden. Die Kosten dafür drücke ich gerne ab, da ich mit Antispam Bee und Co. weitere Top-Plugins des Herrn Müller für lau (!) nutze.

    1. So ähnlich war auch mein Werdegang. Und ja, die Voodoo-Priester, die sich da SEO-Buden nennen, feiern bestimmt sagenhafte schwarze Messen dazu. Aber ansonsten, weil man ja nicht ganz ohne kann, kann man mit wpSEO wirklich zufrieden sein.

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