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Facebook - von Marcus Quigmire from Florida, USA (facebook Uploaded by Princess Mérida) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons Facebook - von Marcus Quigmire from Florida, USA (facebook Uploaded by Princess Mérida) [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Zong SMS – Miese Masche über Facebook

Zong SMS? Irgendwie klingt das wie ein wundersamer Messenger. Aber es ist etwas völlig anderes, was derzeit bei Facebook die Runde macht. Das ist eine ziemlich miese Masche mit Facebook-Freunden und derartigem und geht bis hin zu finanziellen Einbußen. Ich will das hier nur mal eben ansprechen, obwohl ich davon ausgehe, dass man sich am besten mit dem eigenen Gehirn davor schützen kann.

Sie sind mit Benutzer A bei Facebook befreundet. Nach einer Weile will Sie Benutzer A als Freund wieder hinzufügen. Sie bestätigen das. Denn man kennt sich ja. Sie fragen sich vielleicht, warum die Kontaktanfrage gestellt wurde. Aber letztlich akzeptieren Sie sie. Dann erhalten Sie via Chat die Anfrage nach der Handynummer. Nach kurzem Überlegen geben Sie diese vielleicht raus. Und dann kommt’s:

Sms Bekommen Paypal

Und

Sms Tan Code Geben bitte ?

„Zong“ heißt das Spielzeug, das immer mal die Runde macht. Aktuell wieder. Bei dem Bezahldienst kann man bei Paypal per Handynummer Bezahlcodes für Online-Transaktionen generieren. Das Geld wird dann mit der nächsten Telefonrechnung eingezogen. Klingt einfach und gut, aber mit der Handynummer muss nicht alles korrekt sein.

Es geht einzig und allein um das schnelle Geld der Geschädigten. Es ist einfach nur Betrug. Gefunden werden können die Betrüger wohl nicht wirklich gut. Denn man kann sich ja als sonstwer ausgeben. Es geht um kleine Beträge von um die 30 Euro. Die Masse macht hier das Kraut fett. Bei so einer Bagatelle macht wohl niemand groß Aufhebens. Zumal davon ausgegangen werden kann, dass der Geschädigte grob fahrlässig gehandelt hat. Wer gibt denn schon einfach so an sich wildfremden Leuten Handynummer und Co.?

Das Ganze ist eine rechtliche Grauzone. Es gibt aber ganz einfache Aspekte, wie man sich vor solchen Dingen schützen kann. An sich ist das relativ logisch, aber ich will sie trotzdem nochmal nennen:

  • Wenn ein befreundetes Profil plötzlich eine Kontaktanfrage stellt, darf man misstrauisch werden
  • Man gibt nicht ohne weiteres Bezahlcodes weiter
  • Damit kein anderer Dienst abbuchen kann, richtet man eine so genannte Drittanbietersperre beim Anbieter ein
  • Machen Sie im Falle, dass Sie Opfer geworden sind, wenigstens eine Meldung bei der Polizei
  • Und denken Sie nach, wie echt so etwas sein kann

Der Dennis Vitt hat unbedingt Recht, wenn er schreibt, dass kein echter Freund „so eine Scheiße“ mit einem Freund abziehen würde. Also ist die erste Devise, das logische Denken zu benutzen. Oder etwa nicht?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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