Skip to main content

Die Sache mit der Smartwatch

Ich bin skeptisch. Nach wie vor. Ich weiß immernoch nicht, wozu man eine Smartwatch braucht. Insofern hat sich meine Meinung, die ich schon vor einem Jahr hatte, nicht geändert. Es ist weiterhin so, dass ein ziemlicher Hype um die Armband-Computer gemacht wird. Und ich weiß nach wie vor nicht, wieso das so ist.

Ja, sie können so einiges. Die Uhrzeit anzeigen, als Telefon dienen, SMS empfangen und versenden, die Fitness überwachen, WhatsApp bereitstellen und so weiter und so fort. Wenn ich mir aber vorstelle, dass das alles auf einem kleinen Display stattfindet, ist mein Interesse für die Dinger eher nur so lala. Und das, obwohl ich technisch durchaus interessiert bin. Aber ich kann mich einfach nicht damit anfreunden, runde zweihundert Euro für so in kleines Ding auszugeben, was mir mein Smartphone viel besser bieten kann.

Da gibt es ja inzwischen auch einige Blogs, die sich dem Thema Smartwatch und überhaupt dem Gebiet Smartwear angenommen haben, als Beispiele dienen mal Matthias Großkopf und Dennis Vitt. Und sicher lese ich da auch immer wieder interessante Dinge, was diese Wunderwerke alles so können. Es sind ja nicht nur die Uhren, es sind ja auch Armbänder und all sowas. Auch Kleidung und Dingelskirchen findet man unter diesen Begriffen.

Sicherlich, alles toller technischer Schnickschnack. Und interessant sind die Themen um diese Dinge auch. Aber mir stellt sich die Frage, ob man so etwas haben muss. Ich habe für mich noch keinerlei Verwendungszweck gefunden. Das mag sich irgendwann ändern. Wie gesagt, es interessiert mich schon. Aber ich weiß nicht, wozu ich das derzeit brauche.

Und wenn ich dann bei Mobilenote lese, dass aktuelle Smartwatches sich mit grundlegenden Problemen herumschleppen, weiß ich, dass man auf jeden Fall warten kann, bevor man sich eingehender mit dem Thema beschäftigt. Denn die Gerätschaften stecken eben immernoch in den Kinderschuhen, sodass die Möglichkeiten beschränkt sind. Man muss das Smartphone ja trotzdem dabei haben. Die Uhr ist dann quasi nur eine Art Fernbedienung, mehr nicht.

Bis das Thema SmartWatch oder überhaupt SmartWear vollumfänglich alltagstauglich ist, wird noch einige Zeit vergehen. Und wer weiß, vielleicht habe ich dann so viel Interesse an den kleinen Dingern, dass ich mir vorstellen könnte, mir so etwas zuzulegen. Derzeit eher nicht.

Bildquelle: Pebble Smartwatch – By Pebble Technology [CC-BY-SA-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/1.0)], via Wikimedia Commons

Verteilen Sie diese Erkenntnis doch einfach wie 0 andere auch

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Die Sache mit der Smartwatch

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.