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Android - (C) mammela CC0 via Pixabay.de Android - (C) mammela CC0 via Pixabay.de

Dubsmash 2 – Vorsicht vor der Schmutzfink-App

Dubsmash 2 – diese App hat für einige Verwirrung gesorgt. Inzwischen ist sie nicht mehr zu haben. Aber es hat doch etwas bis dahin gedauert. Und dabei ist es immer wieder verwunderlich, dass es Schmutzfink-Apps in den Google Play Store schaffen. Denn das Schadverhalten war offensichtlich. Ich denke, hier müsste von der Qualitätssicherung bei Google nachgebessert werden.

Wer gedacht hatte, dass es mit „Dubsmash 2“ neue Funktionen geben wird, sah sich schnell getäuscht. Denn für mehrere 100000 Leute, die diese App auf dem Telefon installiert hatten, gab es nichts anderes als Pornos. Wenn die App installiert wurde, konnte man auf dem Telefon mehrere Installationen beobachten, die im Hintergrund abliefen, mit denen dann Links zu Pornoseiten ausgeführt wurden.

Als Benutzer bekam man nach Angaben vom Android News Blog nichts mit. Man beobachtete eben nur, dass die angebliche App „Dubsmash 2“ nicht zu finden war. Wohl aber war eine App namens „Settings IS“ zu finden. Und die Schadsoftware wurde bei Ausführung als auch Nichtbeachtung der App installiert.

Die angebliche App „Dubsmash 2“ wurde gewaltig oft heruntergeladen. Die Rede ist von bis zu einer halben Million Downloads. Der Sicherheitsdienstleister Avast hatte aber den Google Play Store über die Schadsoftware hinter „Dubsmash 2“ informiert. Und der Betreiber des Stores hatte daraufhin die App sofort aus dem Play Store entfernt.

Es ist aber trotzdem seltsam, dass es diese Schadsoftware überhaupt in den Play Store geschafft hatte. „Dubsmash 2“ ist dabei nicht die erste davon, und sie wird auch nicht die letzte sein. Ich habe aber von so vielen Apps gehört, dass diese wegen ungenügender Qualität abgelehnt wurden. Und dann kommt ein solches Konstrukt in den Play Store. Ich denke, da müsste bei der Qualitätssicherung nachgebessert werden.

Möglicherweise erkennt ja auch eine Sicherheitssoftware solche Schadsoftware. Man sollte ja nicht ohne mit dem Smartphone unterwegs sein. Für Android gibt es da auch immer was(*). Aber Grundübel ist meiner Ansicht nach, dass nicht genügend überprüft wurde, welche App was tut, bevor sie über den Play Store auf die Leute losgelassen wird.

(*) Disclaimer: Das ist ein Partner-Link.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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