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Deutscher Wetterdienst: Regionalzentrale München - By Schlaier (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Deutscher Wetterdienst: Regionalzentrale München - By Schlaier (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Gaga-Wetter: Deutscher Wetterdienst will künftig besser warnen

Das Sommerwetter dieses Jahr war ja bisher eher so gaga. 2 Tage heiß, dann Unwetter und kühl. Genau hier will der Deutsche Wetterdienst besser warnen. Denn dem meteorologischen Dienst als Anstalt Öffentlichen Rechts im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur wird nachgesagt, nicht so richtig genau die Vorhersagen zu treffen. Nun will der DWD in den mobilen Apps nachbessern und künftig bessere Vorhersagen treffen. Was ist davon zu halten?

Ich habe verschiedene Wetterdienste angesehen. Keiner konnte mich wirklich überzeugen. Wo der eine Dienst Hitze und strahlenden Sonnenschein vorhergesagt hatte, hatte der andere Schwüle und Gewitter vorhergesagt. Herausgekommen ist dann ein kühler Tag mit Regen. Ich nehme an, das kennen Sie so ähnlich. Meine Freundin sagt dazu, dass das am Schaltjahr liegt. Da könnte etwas dran sein, finden Sie nicht auch? Jedenfalls haben wir ja in diesem Jahr mit ziemlichem Gaga-Wetter zu kämpfen.

Was jetzt Unwetter-Warnungen betrifft, so ist wohl irgendwie keine App für mobile Systeme wirklich gut. Wenn Sie solche Unwetter-Apps nutzen sollten, haben Sie das vielleicht auch schon mitbekommen, dass die Apps teilweise so funktionieren, dass die erst warnen, wenn das Unwetter schon vorüber ist. Da sagt man sich schon, dass man besser aus dem Fenster schaut und das Wetter beurteilt. Wenn sich die Wolken zu Hochhäusern auftürmen und die Luft sich wie ein Sumpfgebiet anfühlt, könnte sich etwas anbahnen.

Wie zuverlässig die Apps funktionieren, haben auch andere festgestellt. Und dort finde ich die Aussage, dass die Unwetter-App vom Deutschen Wetterdienst namens „WarnWetter“ umgestellt wird und demnächst genauer funktionieren soll. Statt Warnungen für Landkreise, will der DWD künftig Warnungen für Gemeinden herausgeben. Wie das mit den Warnungen künftig funktionieren soll, hat der DWD selbst recht genau aufgeschrieben.

Damit wendet sich der Deutsche Wetterdienst einer seiner Kernkompetenzen zu. Die eine ist die Warnung vor Wettergefahren (also kurzfristige Wetterentwicklungen), die andere ist die Bewertung des Klimas (also langfristige Wetterentwicklungen). Und die Neuaufstellung der App klingt erstmal vernünftig. Oder sehen Sie das anders?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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