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Gesichtspalme #28 – Das iPhone muss weg

Also ich weiß nicht. Man muss das iPhone nicht mögen. Aber es steht zweifelsfrei fest, dass mit dem hochpreisigen Gerät der Smartphone-Markt revolutioniert wurde. Es gab immer Neider, die Apple den Erfolg streitig machen wollten. Und so kam es auch zu teils abstrusen Aktionen. Jetzt gibt es wieder eine neue Aktion. Und die kommt aus einem der bevölkerungsstärksten Länder der Welt: Aus Indien.

 

Das erste iPhone - von Carl Berkeley from Riverside California [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons
Das erste iPhone – von Carl Berkeley from Riverside California [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons
Also: In Indien gibt es die Firma iVoice Enterprises. Die hatte im Mai 2007 einen Antrag auf die Marke „iFon“ gestellt. Allerdings war zu der Zeit bereits das erste iPhone angekündigt. Das indische Gerät „iFon“ (was übrigens für „India Phone“ stehen soll) als kostengünstiges Gerät konnte dann unter dem Namen aufgrund von Apples iPhone nicht auf den Markt gebracht werden. So in etwa in Kürze das, was man so hört.

Nun heißt es, dass iVoice das Projekt iFon erneut starten möchte. Deshalb rief man wohl den Berufungsausschuss des indischen Marktamtes an. Und dieser Ausschuss soll dann den Begriff „iPhone“ aus dem Register streichen. Und zwar zugunsten des indischen Geräts, das von chinesischen und taiwanesischen Lieferanten hergestellt und gestaltet werden soll. So jedenfalls steht es bei „Heise Mac and I“.

Ich finde ja die Geschichte so seltsam und unglaublich, dass ich fast an eine Meldung aus dem Postillon denke. Hat man außerhalb Indiens schon einmal von iVoice gehört? Die deutschsprachige Wikipedia jedenfalls nicht. Und auch die englische nicht. Glaubt denn jemand ernsthaft daran, dass die indische iVoice damit erfolgreich sein könnte?

Der Blog „Apfeleimer“ jedenfalls sieht schon die Gefahr, dass diese ganze Geschichte vor allem für Apple sehr schmerzhaft werden könnte. Aber irgendwie plappert der Geschäftsführer von iVoice auch ziemlich daher. Und schließlich ist man ja das günstige Einsteiger-Handy noch schuldig. Da darf man schon fragen, was das alles soll. Mir drängt sich da der Gedanke auf, dass da jemand Publicity sucht, um Investoren für seine Idee zu finden. Aber wie sehen Sie das?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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