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Ein altes Telefonbuch - von HTO (Eigenes Werk (own photo)) [Public domain], via Wikimedia Commons Ein altes Telefonbuch - von HTO (Eigenes Werk (own photo)) [Public domain], via Wikimedia Commons

Google als Mobilfunkbetreiber

Google hat immer schon durch innovationen geglänzt. Sie machen da offenbar einiges richtig. Und jetzt werden Sie mit FI Mobilfunkbetreiber. Google FI geht zwar erst einmal nur in den USA an den Start. Aber damit dürften dann Konkurrenten enge Hemden bekommen, weil die Luft dünner wird. Denn Google macht ziemlich viel richtig, wenn sie etwas anfangen. Man sieht das mit der Suchmaschine, mit Android und so weiter und so fort.

Google arbeitet wohl in den USA mit Sprint und T-Mobile zusammen. Besitzer eines Nexus 6 von Motorola sollen dann mit mobilen Daten und dafür notwendigen Tarifen versorgt werden. Das Konzept ist mal wieder sehr interessant und könnte sich als zukunftsträchtig erweisen, wenn sich das bewährt. Der Pascal Wuttke schreibt beim Caschy im Blog:

Dabei soll Project Fi den Fokus auf nahtlose, hochwertige Verbindungsqualität legen. Ist der Kunde demnach zuhause oder in der Nähe eines WLAN-Hotspots (sofern Google dies für schnell genug erklärt), telefoniert er über das jeweilige WLAN-Netz. Geht der Kunde nach draußen vor die Tür, sucht Project Fi eben das schnellste Netzwerk der beiden Partner in der Umgebung heraus und wechselt nahtlos das jeweilige Netz.

Es wird weiterhin darum gehen, die SIM-Karte nicht mehr an ein Gerät zu binden. Sie soll dann sozusagen virtuell zur Verfügung stehen. Somit kann jedes Gerät, das über die ID des Benutzers für die Google-Dienste verfügt und damit Hangouts unterstützt, für SMS und Telefonate genutzt werden. Wichtig ist dazu, dass Hangouts unterstützt wird. Und das sind sehr viele Geräte und Geräteklassen. Praktisch jeder Windows-Rechner, jedes Android-Handy, iOS, MacOS, Chromebooks – Sie sehen die Tragweite?

Die Preise lesen sich durchaus moderat. Damit kann man recht gut leben. Und Volumina können übertragen werden, was auch recht fair ist. Allerdings startet das Ganze eben wirklich erstmal nur in den USA und dann eben nur per Invite. Man muss also eingeladen werden. Aber so vom Prinzip her finde ich das gut. Und was halten Sie davon?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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