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HTC haut die Minis raus

Ein HTC One klingt gut und edel. Also kann der Zusatz Mini doch nicht so schlecht sein, dachten sich viele und wurden ganz derbe enttäuscht. Denn ob es nun ein HTC One Mini oder ein Samsung Galaxy Mini war, meistens waren es irgendwelche zusammengewürfelten Reste, die dann auf Teufel komm raus zum Zweck der Lagerentleerung unters Volk gestreut wurden. Und das soll sich nun ändern.

HTC plant, zukünftig keine Mini-Ableger von Smartphones mehr zu bauen. Deshalb gibt es auch vom aktuellen Boliden HTC One M9 kein Mini, wer so etwas vielleicht erwartet hat. Man hat darauf reagiert, weil schlicht und ergreifend die Nachfrage zu gering sei. Und so wird es eben neben dem Kleinteil des Premium-Gerätes auch für kein Desire oder so irgendeinen kleinen und schwachbrüstigen Ableger mehr geben.

HTC hat nach eigenen Angaben den angeblichen Boom im Segment der Tablets für die schlechte Nachfrage der Minis ausgemacht. Nun ja, kann man so sehen. Es gibt aber auch andere Stimmen. Denn es könnte ganz genauso gut möglich sein, dass der Hase ganz woanders begraben ist. Denn das HTC One M9 soll sich sehr schlecht verkaufen. Klar, so prall kam es ja nun auch wieder nicht daher. Und so besteht zumindest die Möglichkeit, dass sich die Taiwanesen gedacht haben, dass sie mögliche Käufer von HTC-Geräten lieber auf wenige Modelle konzentrieren. Und deshalb wurden die Mini-Ausgaben halt einfach mal geopfert.

Unterm Strich kann ich mir nicht vorstellen, dass wirklich jemand ein Mini will. Ich habe es oft mitbekommen, dass irgendwer über ein Galaxy Mini oder ein HTC Mini oder so geschimpft hatte, und zwar unter dem Motto „Großer Name, aber nichts dahinter“. Die Einzigen, auf die das wohl nicht zutreffen soll, sind die Kleinteile der Sony XPeria-Reihe.

Und es könnte ja durchaus ein Markt für diese kleineren Ausgaben geben, wenn sie denn auch so ausgestattet wären, dass sie den Namen des großen Bruders tragen dürfen. Wenn also HTC mit den One Minis nicht einfach nur Nebenprodukte sondern standfeste und tolle Kompaktgeräte fabriziert hätte, hätten sie auch mehr Abnehmer gehabt. Aber wie Samsung hat man einfach nur das Portfolio etwas aufgefächert und einen vielversprechenden Namen dran geschrieben. Und das muss man nicht mögen. Oder was meinen Sie?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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