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Neuer WhatsApp-Kettenbrief unterwegs

Kettenbriefe via WhatsApp sind ja nun nicht wirklich etwas neues. Aber vor dem aktuellen Exemplar wird sogar in den Medien gewarnt. Wie das? Im Allgemeinen ist es doch aber so, dass den Kettenbriefen keinerlei Bedeutung zugemessen werden braucht. Problematisch ist aber die Hysterie, die da die Runde macht. Das führte auch dazu, dass in den letzten Tagen zwei Artikel von mir, die schon etwas älter sind, gewaltigen Zulauf erfuhren. Und das konnte ich mir nicht erklären. Nun aber ist mir das klar.

Hallo.

Bevor du denkst, dass der Kettenbrief nicht stimmt: du liegst falsch. Der Kettenbrief stimmt. Wenn du diesen Kettenbrief nicht an mindestens 20 Kontakte weiter schickst, wirst du mich heute Nacht um Punkt 24 Uhr in deinen Zimmer/in deinen Elterns Zimmer/bei deinen Freunden, je nach dem wo du schläfst bzw. schlafen wirst, finden. Ich werde in einer Ecke stehen, und dich die ganze Nacht lang beobachten. Ich sehe schrecklich gruselig aus, du wirst fast Herzinfarkt bekommen.

Am morgen, wenn es heller wird, werde ich dich den ganzen Tag über begleiten, dich wo auch immer du bist, mit Messern bewerfen und da, genau da, könnte es tödlich enden für dich.

Aber keine Sorge, falls du es überlebst, werde ich in der nächsten Nacht immer noch bei dir sein, und in einer Ecke stehen, und um 23:58 werde ich dich in einer brutalen Art und Weise umbringen. Du wirst verbluten.. ich werde dein Blut auftrinken.. deine Knochen aufessen.. und vieles mehr. Und am nächsten Tag bist du schon längst tot, und deswegen werden deine Eltern dann auf einer brutalten und harten Weise umgebracht, dannach deine Geschwister und so weiter.

Also rate ich dir dringend, diesen Kettenbrief weiter zu schicken!!!

So lautet der Kettenbrief, der derzeit die Runde macht. Darunter können auch irgendwelche Beispiele für Opfer noch aufgelistet sein. Aber im Prinzip ist es das schon. Irgendwie erinnert mich das an einen älteren Kettenbrief. Überhaupt machen solche Nachrichten immer wieder die Runde. Auch der zitierte Kettenbrief ist keineswegs neu. Die Verunsicherung war und ist verständlicherweise groß. Und derzeit macht er wohl wieder die Runde.

Ich kann eigentlich nur sagen, dass das natürlich eine ziemlich geschmacklose Art und Weise der Belustigung ist. Aber eigentlich ist das – selbstverständlich – nichts dran. Wie soll man sich aber verhalten? Ganz einfach:

  • Erzählen Sie jedem, der so eine Nachricht empfangen hat, dass es keinen Grund zur Aufregung gibt
  • Leiten Sie die Nachricht keineswegs weiter
  • Notfalls schalten Sie einfach die Polizei ein

Nein, es gibt nichts zu befürchten, wenn jemand diesen Kettenbrief nicht weiterleitet. Die Verunsicherung kann ich aber nachvollziehen. Gerade, weil auch Kinder Smartphones haben können und darauf WhatsApp nutzen. Reden Sie mit ihnen, dass da niemand kommt. Sorgen Sie für Aufklärung. Aber leiten Sie die Nachricht niemals weiter.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Ein Gedanke zu „Neuer WhatsApp-Kettenbrief unterwegs

  1. Gestern ging dieser Kettenbrief bei meinem 11 jährigen Sohn über die Whatapp Gruppe seiner Kumpels/Schulklasse ein. Er konnte daraufhin die halbe Nacht nicht schlafen. Soziale Netzwerke sind schön und gut, wenn aber so ein Schwachkopf dieses Medium dazu missbraucht, wird die ganze Sache grenzwertig. Ich halte nichts von Zensur, aber in diesem Fall wäre es angebracht. Mittlerweile hat er sich wieder beruhigt und weiss, wie er das nächste Mal bei so einem Sch… reagiert.

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