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WhatsApp - (C) Simon CC0 via Pixabay.de WhatsApp - (C) Simon CC0 via Pixabay.de

WhatsApp: Datenschutz-Lügen und gesperrte Alternativen

Es ist mal wieder an der Zeit, nach WhatsApp zu schauen. Denn da wurde jetzt etwas bekannt, worüber ich einfach schreiben muss. Denn WhatsApp steht einfach mal wieder im Verdacht, komisches Zeug mit den Nutzerdaten zu treiben. Eigentlich soll sich das Alles geändert haben, eigentlich hat man gesagt, dass die Truppe gelernt hat. Aber es heißt, dass dem wohl nicht so ist.

Es gibt wohl WhatsSpy. Damit kann man wohl nachverfolgen, was WhatsApp mit den Daten des spezifischen Nutzers treibt. Und so berichtet Mobilenote heute darüber, dass die WhatsSpy-Leute herausgefunden haben wollen, dass die Datenschutzeinstellungen des sowieso in der Kritik stehenden Messengers wirkungslos sind. So sollen ganze Tracking-Verläufe – also Nachverfolgung, Profilbilder, Online-Stati und so etwas – wohl doch weitergegeben werden.

Und mit WhatsSpy kann man also spionieren und die Tracking-Dinge ausschalten. Dazu muss man den Entwickler einladen, dass der eine Ich-kann-sehen-wann-immer-du-online-bist-Sitzung durchführt. Da bekommt der dann schön vollen Zugriff auf den WhatsApp Account und zeigt – Hokuspokus – die verfügbaren Dinge, von denen man dachte, dass sie nicht verfügbar sind. Aber sind wir uns sicher, dass der Maikel nicht irgendwelchen Unsinn damit treibt?

Nein, ich verlinke Maikel selbst nicht, da ich mir nicht im Klaren darüber bin, welche Konsequenzen so etwas für den Datenschutz hat. Da mög sich jeder Leser durch den oben verlinkten Mobilenote-Artikel lesen. Ich meine, es ist ja nicht auszuschließen, dass dieser Entwickler nebenher irgendwie die Daten absaugt oder so. Also ich wäre da vorsichtig.

Mit WhatsApp muss man ja eh vorsichtig sein, was irgendwelche Drittanbieter-Apps oder Aufsätze für WhatsApp betrifft. Ich vermute, dass der Maikel auch nur etwas in der Art verwendet. Jedenfalls werden ja WhatsApp-Nutzer derzeit gern von WhatsApp gesperrt, wenn sie den Dienst ohne die Original-App verwendet. Nun hat der Dienst aber gleich eine ganze App gesperrt.

Der Dennis Vitt erzählte gestern, dass die App WhatsAppMD gesperrt wurde und gegen den Entwickler und die Veröffentlichung der App anwaltlich vorgegangen wurde. Am Ende musste der Entwickler eine Erklärung unterschreiben, alle Daten und Gruppen löschen und all das. Er erklärte dann selbst, dass man dann doch lieber die originale App nutzen sollte, wenn der Nutzer bei WhatsApp weitermachen will.

WhatsApp will sich weiter profilieren. Ich glaube nicht, dass dieser Maikel seinen angeblich so nützlichen Dienst lange anbieten kann. Denn WhatsApp scheint wirklich ernsthaft durchgreifen zu wollen. Ich teste natürlich nicht dieses WhatsSpy. Ob das irgendwer anderes tut, muss jeder selbst wissen. Jeder muss sich aber darüber im Klaren sein, dass der Maikel sich alles anschauen kann, was ein WhatsApp-Nutzer mit dem Dienst treibt.

Bildquelle: WhatsApp – (C) Simon CC0 via Pixabay.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „WhatsApp: Datenschutz-Lügen und gesperrte Alternativen

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