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Whatsapp – Die Schaltzentrale der Macht im Internet

Liebe Leser, ich kann mich kaum dagegen wehren. Ich empfehle Ihnen mit diesem Artikel einfach, klipp und klar: Entfernen Sie, so schnell es geht, Whatsapp von Ihrem Smartphone. Installieren Sie es sich nie wieder. Und informieren Sie vielleicht auch all Ihre Leute.

Ich bin auf ziemlich interessantes Zeug gestoßen. Mir war zwar Whatsapp immer schon höchst suspekt. Aber wie recht ich damit hatte, das wird mir jetzt erst klar. Und ich bin froh, dass mein Samsung Wave 3 nichts mit Whatsapp anzufangen weiß.

Da wäre zunächst die Anschrift, die laut AGBs diese ist: 3561 Homestead Road, #416, Santa Clara, CA 95010-5161. Zu dieser Adresse gehören neben einem Sushi-Laden, dem Dienstleister Santa Clara PostalAnnex+, einer Postkastenfirma mit dem Hang zur Verschwiegenheit, und dem Dienstleister für „Community Kreativität“ namens RedBubble.

Also die Postkastenfirma und der Community-Dienstleister sind ja schon ganz schöne Happen. Die einen vermieten Verschwiegenheit, die anderen gestalten Foren und soziale Netzwerke kreativ aus. Aber das ist noch nicht alles. Schauen Sie mal hier hin.

Sequoia Capital ist eine Risikokapital-Beteiligungsgesellschaft. Die stecken mit rund 8 Millionen Dollar in Whatsapp drin. Deshalb hat auch Google den Messaging-Dienst nicht kaufen können. Aber Sequoia macht nicht nur hier rum. So ziemlich in allen Teilbereichen der IT-Industrie stecken sie mit mehr oder weniger viel Geld drin. Ob es Netzwerktechnik ist, ob es Google selbst ist oder was auch immer. Zudem ist Sequoia brillant vernetzt, da die Vorstände eigentlich überall in großen IT-Firmen im Aufsichtsrat sitzen oder gesessen haben.

Diese Informationen hat IKNews zusammengetragen. So viel also dazu. Ich hoffe, Ihnen ist die Tragweite bewusst. Die geht nämlich ziemlich weit.

Whatsapp sammelt ja auf dem Smartphone das komplette Telefonbuch ein. Es wird komplett ausgelesen. Mit den Vernetzungen über Sequoia (der lateinische Begriff für Mammutbaum) ist es problemlos möglich, dass IT-Dienstleister und ggf. auch dubiose Firmen in den Genuss von Millionen von Datensätzen gelangen. Man mag sich gar nicht ausmalen, was damit alles möglich sein könnte.

Es ist in meinen Augen höchst leichtsinnig, ja, sogar grob fahrlässig, einem Anbieter wie Whatsapp derart die Daten zu überlassen. Was da alles passieren kann! Ich weiß nicht, aber denkbar ist, dass Whatsapp vielleicht sogar als einfaches Hilfsmittel von Geheimdiensten gegründet wurde, um Nutzer noch viel einfacher ausspionieren zu können. Was meinen Sie?

Man sagt sich zwar, dass man nicht alles überall preisgeben wird. Aber durch solche Dienste wie Whatsapp ist das fast gänzlich unmöglich. Und mit Sequoia im Rücken (stimmt’s, Ihnen sagt die Firma gar nichts) eröffnen sich ungeahnte Möglichkeiten. Darum trennen Sie sich von Whatsapp. Wie schön sind da SMS, Anrufe und persönliche Treffen!

Bildquelle: WhatsApp Spy – via uptodown.com

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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