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WhatsApp - (C) MIH83 CC0 via Pixabay.de WhatsApp - (C) MIH83 CC0 via Pixabay.de

WhatsApp: Einführung von Status-Meldungen zum 8. Geburtstag

Ich nutze noch nicht ewig WhatsApp, also jedenfalls nicht seit Markteinführung. Und ich kritisiere den Messenger da, wo es passt. Das wird weitergehen. Und ich werde weiterhin keine Gelegenheit auslassen, auf WhatsApp drauf zu hauen, wenn es denn passt. Aber wenn es etwas gibt, was gut und richtig ist, dann muss ich das ja auch ansprechen. Das gehört sich so. Der Fairness wegen und weil man nicht immer nur draufhauen kann. So ist das eben auch mit den Status-Meldungen, die eingeführt werden.

Am Freitag wird WhatsApp 8 Jahre alt. Dann soll es ein Update geben. Das Feature mit den Status-Meldungen soll dann allen Nutzern zur Verfügung stehen. Alteingesessene Nutzer werden da sagen: Moment mal, so neu ist das ja gar nicht. Und das ist auch richtig so. Die Status-Meldungen waren am Anfang so ziemlich das Einzige, was man bei WhatsApp nutzen konnte. Die eigentliche Nachrichten-Funktion kam ja erst später. Nun sollen die Status-Meldungen völlig überholt wiederkommen.

Allerdings sollen dann nicht nur Texte zur Verfügung stehen. In der neuen Version der Status-Meldungen können auch Fotos und sogar Videos an die Kontakte geschickt werden. Zum Beispiel kann man mit dem Status „Im Fitnessstudio“ vielleicht ein Foto von der Eingangstür oder so mitschicken. Mancher steht vielleicht auf diese Status-Meldungen. Und für die ist es eben von Interesse. Warum auch nicht? Deshalb hat man sich ja bei WhatsApp gedacht, dass die Funktion erneuert werden muss.

Nachdem vor einer Weile endlich die Nachrichten Ende-zu-Ende verschlüsselt wurden, fragt man sich, was mit dieser Uralt-Funktion ist. Aber wenn die Funktion so grundlegend erneuert wird, wird natürlich auch eingeführt, die Übertragung dieser Status-Meldungen verschlüsselt zur Verfügung zu stellen. Die Status-Meldungen an sich werden dann nach 24 Stunden verschwinden, wenn sie einmal verschickt wurden.

Irgendwie kommt es mir so vor, als wollte Facebook als Mutter des Messengers eben diesen insgesamt besser machen. Ich weiß nicht so richtig, ob man sich nicht eventuell vergaloppiert, wenn man immer nur auf WhatsApp drauf haut. Ja, ich weiß, ich bin da auch nicht kleinlich, was das betrifft. Aber wer weiß, vielleicht ist WhatsApp am Ende gar nicht mehr so mies, wie es immer wirkte.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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