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Schallplattenspieler - (C) Unsplash CC0 via Pixabay.de Schallplattenspieler - (C) Unsplash CC0 via Pixabay.de

25 Jahre „Why“ von Annie Lennox

Das Vierfach-Platin-Album „Diva“ von Annie Lennox war damals legendär. Und bis heute wird die Single „Why“ oft gespielt. Mir gefällt es auch immernoch. Bei „Why“ handelt es sich um eine höchst ästhetische Soul-Ballade, die sich nicht an die Teenager-Ohren richtet. Annie Lennox war erwachsen geworden, hatte sich von Dave Stewart und dem gemeinsamen Projekt Eurythmics gelöst und zeigte, dass sie auch eine Weltklasse-Musikerin ist. Mit „Why“ hat sie es allen vor 25 Jahren gezeigt.

Wie oft muss ich noch versuchen, dir zu sagen, dass mir all die Dinge, die ich tat, leid tun? Aber wenn ich versuche, es dir zu erzählen, musst du mir unbedingt sagen: „Hey, diese Art von Problemen haben gerade angefangen“. Ich sage viel zu oft zu mir selbst: Warum lernst du es nicht, deine große Klappe zu halten? Deshalb tut es so weh, die Worte zu hören, die immer aus deinem Mund fallen. Sag mir warum! Ich mag verrückt und blind sein, ich mag teuflisch gemein sein. Aber ich kann immernoch deine Gedanken lesen. Und ich habe dich zu oft sagen hören, dass du besser dran wärst, wenn du weg bist. Übrigens: Warum kannst du nicht sehen, dass dieses Boot sinkt? Lass uns zum Ufer gehen und diese Zweifel verjagen. Manche Dinge spricht man lieber nicht aus, aber sie krempeln mich trotzdem um. Sag mir warum. Das ist das Buch, das ich nie las. Das sind die Worte, die ich nie sagte. Das ist Pfad, den ich nie betreten werde. Das sind die Träume, die ich stattdessen träumen werde. Das ist die Freude, die sich selten verbreitet. Dies sind die Tränen, die wir vergossen haben. Dies ist die Angst, der Schrecken, der Inhalt in meinem Kopf. Das sind die Jahre, die wir verbracht haben. Und das ist es, was sie sagen und wie ich fühle. Du weißt nicht, was ich fühle.

In Deutschland kam die Schottin mit „Why“ bis auf Platz 12, in Italien ging es bis auf die 1. Die trübsinnige und unfassbar starke Trennungs-Ballade war ihr größter, selbst geschriebener Solo-Hit. Und dem Lied merkt man an, dass es weit weg von „Sweet Dreams“ oder „There must be an Angel“ oder ähnliches Nummern von den Eurythmics ist. Annie Lennox war erwachsen geworden. Nach ihrer Fehlgeburt 1988 hatte sie mit Dave Stewart 1989 darüber getrauert, bevor sie sich trennten. 1990 kam ihre Tochter zur Welt, und der hat sie mit „Why“ gezeigt, dass die Mama gereift ist.

Ich weiß noch, wie das damals war, als „Why“ sogar in Leipzigs Diskotheken lief. Ja, in der originalen Version. So ein Quatsch, dass nur noch irgendwelche unhörbaren Remixes solcher Balladen in den Zappelbuden laufen, war damals nicht bekannt. Da gab es eben auch mal langsame Nummern. Vor allem, wenn sie so sphärisch waren wie „Why“. Denn die kamen in den großen Tanzhöllen gut an. Das Lied bleibt irgendwie legendär. Auch wenn das jetzt schon 25 Jahre her ist.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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