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Schallplattenspieler - (C) Unsplash CC0 via Pixabay.de Schallplattenspieler - (C) Unsplash CC0 via Pixabay.de

30 Jahre HUNTING HIGH AND LOW von a-ha

Melancholie geht auch mitten im Sommer. Das bewiesen die drei Herren von a-ha vor 30 Jahren mit ihrem Opus „Hunting High And Low“ und dem ganzen Drum und Dran. Kannte man die Band bis dahin im mitteleuropäischen Raum eigentlich nur durch „Take on me“ und „The Sun always shines on TV“, war man als Radiohörer doch eher verwundert. Aber nicht etwa die beiden Gassenhauer sind die a-ha-Hymne schlechthin, sondern es ist das melancholische „Hunting High And Low“. Ich will mal etwas dazu erzählen.

Hier bin ich, und in Reichweite meines Armes hört es sich an, als würde sie schlafen. Und sie ist süßer als in meinen wildesten Träumen. Ich beobachte sie, wie sie davon gleitet, aber ich werde ihr überall hin nachjagen. Es gibt kein Ende der Weiten, die ich gehen werde, um sie wieder zu finden. Darauf begründen sich meine Träume. Durch die Dunkelheit spüre ich das Pochen ihres Herzens neben meinem. Sie ist die süßeste Liebe, die ich finden konnte. Also denke ich, dass ich ihr überall hin nachjagen werde. Ich jage durch Höhen und Tiefen. Und nun sagt sie mir, dass sie fortgehen muss. Ich werde überall suchen. Ich bin gierig auf dich. Sieh, wie ich mich in Stücke reiße, um überall nach dir zu suchen.

Das Lied ist spröde. Und in den kunterbunten Achtzigern war es keine Selbstverständlichkeit, dass solche Lieder überhaupt als Single veröffentlicht werden. Es war die dritte Single des gleichnamigen Debüt-Albums und zeigte den Weg, den die Musiker einschlugen. Ich habe es schon mal anklingen lassen: Das war niemals Popmusik, was die drei da fabriziert haben. Und das wird auch an „Hunting High And Low“ sehr deutlich.

Es war ja immer interessant, Musikvideos zu den Singles von a-ha zu sehen. Und bei dieser Single war es damals ein Novum, dass sich Sänger Morten Harket sozusagen in einen Adler, einen Weißen Hai und in einen Löwen „verwandelte“. Und es wurde im Video die gleiche Geschichte erzählt, die im Lied vorkommt: Was immer auch passiert, man muss der Liebe hinterher, wenn es das ganz große Ding ist. Auch als Raubtier.

Über die Jahre wurde „Hunting High And Low“ zum beliebtesten Stück im Repertoire der Band. Es ist zu einer Art Signatur der Norweger geworden, die immer kraftvoll und melancholisch um die Ecke kamen. Das hat sich auch 30 Jahre später nicht geändert. Und das ist auch gut so. Für mich ist das Lied eine ganz besondere Perle im unüberschaubaren Musik-Dickicht der Achtziger.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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