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Gitarre - (C) ignatsevichserg CC0 via Pixabay.de Gitarre - (C) ignatsevichserg CC0 via Pixabay.de

34 Jahre „Here I go again“ von Whitesnake

Whitesnake waren ein Phänomen. Irgendwie gibt es sie immernoch, obwohl sie sich x-mal aufgelöst haben. Zentrales Mitglied ist und war David Coverdale. Und eben jene Hard Rock Band aus Middlesbrough im Nordosten Englands hat eine Hymne, die wohl eine ihrer zentralen Nummern ist. Das Lied „Here I go again“ ist untrennbar mit Whitesnake verbunden. Und so ist es kein Wunder, dass es zweimal als Single veröffentlicht wurde. Und ich möchte mal was zum Lied erzählen.

Er weiß nicht, wohin er gerade geht. Aber er weiß sicher, wo er gewesen ist. Er hängt sich an Versprechen in Liedern von damals auf. Und er hat sich entschieden. Er wird keine Zeit mehr verlieren. Und also geht er hier wieder. Obwohl er nach einer Antwort sucht, scheint er nie zu finden, wonach er sucht. Er betet zu Gott, dass er ihm die Stärke gibt, weiter zu machen. Weil er weiß, was es bedeutet, die einsame Straße der Träume entlang zu gehen. Er ist nur ein weiteres rettungsbedürftiges Herz, das auf süße Nächstenliebe wartet. Und er wird daran festhalten für den Rest seiner Tage. Weil er weiß, was es bedeutet, die einsame Straße der Träume entlang zu gehen. Und jetzt macht er wieder ganz allein sein Ding, geht die einzige Straße entlang, die er je kannte. Wie ein Landstreicher ist er geboren, um allein zu gehen. Und er hat sich entschieden und wird keine Zeit mehr verschwenden.

„Here I go again“ ist eine ziemlich brachiale Nummer. Dabei kann man den Titel gar nicht so Wort für Wort übersetzen. „Here I go again“ bedeutet hier im Lied wohl am ehesten so etwas wie, dass er jetzt wieder sein Ding macht. Ich würde sagen, das Lied behandelt die Geschichte, dass es immer weitergehen muss, egal wie mies die Dinge gerade laufen. Dass David Coverdale sich selbst hier als Herumtreiber bezeichnet, ist halt so. Das liegt aber auch an der eigenen Darstellung des eigenwilligen Sängers.

Die Nummer wurde am 15. November 1982 initial veröffentlicht. Damals noch mit John Lord an der Hammond-Orgel. Sie erschien damals auf dem Album „Saints & Sinners“ und war als Single in Deutschland irgendwo im Fünfziger-Bereich angekommen. Das Original war noch geprägt von Satzgesang und dem ursprünglichen Hard Rock. 5 Jahre später klang es dann brachialer, aber dazu gleich mehr. Erstmal das Original:

1987 dann, die Band war 10 Jahr im Geschäft und hatte sich endgültig von Deep Purple emanzipiert, erschien das Album „Whitesnake“, auf dem alles etwas anders klang. Waren Whitesnake erst noch Hard Rocker, so waren sie 1987 im Hair Metal angekommen. Keyboard-Teppiche, Gitarrenwände, Schlagzeug-Gewitter und Coverdales Falsett-Gesang. Aber „Here I go again“ war weiter mit von der Partie und wurde einem kompletten Facelift unterzogen. Und ich muss sagen, dass es dem Lied keineswegs einen Abbruch getan hat.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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