Skip to main content
Gitarre - (C) ignatsevichserg CC0 via Pixabay.de Gitarre - (C) ignatsevichserg CC0 via Pixabay.de

45 Jahre „Smoke on the Water“ von Deep Purple

Smoke on the Water – Das legendäre Lied über einen Hotelbrand wird 45 Jahre alt. Jeder, der Gitarrespielen lernt, muss das weltbekannte Riff lernen. Es gibt eigentlich nichts mehr zu dem Lied zu sagen, was nicht schon mal irgendwer von sich gegeben hat. Dennoch komme ich nun um die Ecke und erzähle meine Sicht auf das Lied. Es gilt als eines der bekanntesten Lieder der letzten 50 Jahre und als Inbegriff einer Hardrock-Nummer. Grund genug, sich dazu zu äußern.

Wir kamen alle raus nach Montreux ans Ufer des Genfer Sees, um Aufnahmen mit einem mobilen Studio zu machen. Wir hatten nicht viel Zeit. Frank Zappa & The Mothers waren am besten Platz in der Nähe. Aber irgendein Dummkopf mit einer Signalpistole brannte das Haus nieder. Sie brannten das Spielkasino nieder, es starb mit einem lauten Knall. Funky Claude rannte rein und raus und rettete die Kinder aus dem Gebäude. Als alles vorbei war, mussten wir einen anderen Platz finden. Die Zeit in der Schweiz ging vorbei. Es schien, als ob wir das Rennen jetzt verlieren würden. Wir landeten im Grand Hotel. Es war leer, kalt und nackt. Mit dem LKW der Rolling Stones vor der Tür machten wir dort unsere Musik. Einige rote Lichter, ein paar alte Betten. Wir machten aus dem Raum einen Ort zum Schwitzen. Egal, was wir daraus ziehen, ich weiß, wir werden es nie vergessen. Rauch über dem Wasser, ein Feuer am Himmel.

„Smoke on the Water“ ist eine wahre Begebenheit. Deep Purple waren zu Aufnahmen in der Schweiz. Die wollten sie in einem Nebengebäude des Casinos von Montreux machen. Im Casino selbst trat Frank Zappa auf. Das war kurz vor Weihnachten 1971. Claude Nobs – eben jener „Funky Claude“ – soll mit einer Signalpistole an die Decke des Saals geschossen haben. Daraufhin brach ein Feuer aus, das den gesamten Gebäudekomplex und das komplette Equipment von Frank Zappa and the Mothers vernichtete. Claude Nobs half mit dem Retten der Opfer. Und bei dem Inferno breitete sich eine dicke Rauchschwade über dem Genfer See aus, die dem Lied den Titel gab.

Das Lied ging in die Geschichte ein als erfolgreichste Nicht-Nummer-Eins der Rockgeschichte. Die Aufnahmen zum Album „Machine Head“ mit eben jenem „Smoke on the Water“ wurden letztlich fast ausnahmslos im fast komplett leer stehenden Montreux Grand Hotel gemacht. Allerdings ausgerechnet dieses legendäre Lied nicht, da es später entstand, um das Inferno zu verarbeiten. Es ist bis heute weltbekannt durch das prominente Riff, das immer wieder im Lied zu hören ist. Und selbst Nicht-Rockfans kennen das Lied. Es zieht einen in seinen Bann, was da Ritchie Blackmore mit seiner Band ersann. Finden Sie nicht auch?

Verteilen Sie diese Erkenntnis doch einfach wie 0 andere auch

Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.