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David Bowie im Jahr 2002 in Chicago in Tinley Park, USA - By Photobra|Adam Bielawski (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons David Bowie im Jahr 2002 in Chicago in Tinley Park, USA - By Photobra|Adam Bielawski (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

David Bowie ist tot

Gerade wurde ein neues Album von ihm veröffentlicht, nun ist er tot. Der „Abolute Beginner“ oder eben „Major Tom“ starb in der Nacht zum 11. Januar 2016. Nach eineinhalb Jahren Kampf hatte er gegen den Krebs verloren. Es geht ein großer Musiker, der erst dieser Tage mit „Black Star“ ein neues Album in die Meute gehauen hatte. Das ist schon schockierend, oder etwa nicht?

Der exzentrische Brite war immer recht speziell mit seiner Musik. Immer theatralisch, immer mit einem Haufen Glamour. Ob es „Space Oddity“ oder „Ashes to Ashes“ oder das kolossale „Under Pressure“ mit Queen oder „Let’s dance“ oder „Dancing in the Street“ mit Mick Jagger oder was auch immer war – David Bowie hat sich immer neu erfunden und sich niemals aufgegeben.

Im Alter von 69 Jahren ist David Robert Jones, wie er bürgerlich hieß, drei Tage nach seinem Geburtstag gestorben. Und zwar friedlich im Kreise seiner Familie. „When the Wind blows“ wird nie wieder live zu hören sein, die „Space Odyssee“ ist zu Ende. Der, der sich nie unterkriegen ließ, hatte nur einen Feind: Den Krebs. Und der hat letztlich gewonnen.

Bowies Sohn bestätigte, was die Medien reihum kund taten. Auch das Social Media Team von David Bowie, das viel Arbeit bei der Werbung für „Black Star“ hat, meldete sich zu Wort und bestätigte die Todesnachricht. Die Welt verliert einen großen Musiker und exzentrischen Menschen, der die Musik-Welt sehr bereichert hatte. Er war nie bequem, nie einfach, nie harmonisch in seinen Kompositionen.

Erst Lemmy von Motörhead, nun David Bowie und diverse andere große Künstler – es wird offensichtlich, dass derzeit viele Menschen in meinem Alter ihre Musik-Helden verlieren. Es ist aber beeindruckend, wie schnell die Nutzer der sozialen Netzwerke Anteil am Tod nehmen. Da wird Bowie eingeladen, mit Lemmy Whiskey zu trinken und derartiges.

Eines meiner Lieblingslieder von David Bowie ist das spröde „When the Wind blows“ aus dem gleichnamigen Zeichentrickfilm, der im deutschsprachigen Raum „Wenn der Wind weht“ hieß. In ihm wurde eine Atombomben-Explosion thematisiert. Das Lied „When the Wind blows“ ist ein Abschiedslied in der dunkelsten Stunde. Und irgendwie passt das gerade. „So long, child“ heißt es darin. Und so kann man sich von dem genialen Musiker am besten verabschieden.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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