Eurovision Song Contest 2016 – Jamie-Lee Kriewitz tritt an

Eurovision Song Contest 2016 - Unser Lied für Stockholm - Jamie-Lee Kriewitz - By © Markus Felix | PushingPixels (contact me) (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons Eurovision Song Contest 2016 - Unser Lied für Stockholm - Jamie-Lee Kriewitz - By © Markus Felix | PushingPixels (contact me) (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Jamie-Lee wer? Eine 17-jährige Göre aus Niedersachsen gewann The Voice of Germany und tritt jetzt an, um Deutschland beim ESC zu vertreten. Mit ihrer Ethno-Soul-Nummer „Ghost“ sang das Mädchen alles in Grund und Boden. Sie hat Vorliebe für japanische Mode und wird von den Fantastischen Vier – speziell Michael Beck (Michi) und Michael Bernd Schmidt (Smudo) unterstützt. Damit hat Deutschland durchaus Chancen, nicht ganz auf dem letzten Platz anzukommen.

„Ghost“ wurde von Thomas Burchia, Anna Leyne und Conrad Hensel geschrieben. Das Lied holte 44 Prozent aller Stimmen, vor dem einfühlsamen Alex Diehl (34%) und den Hardrockern Avantasia (22%). Speziell letztere hätten mir gut gefallen, wenn sie nach Stockholm gefahren wären, sind sie doch mit „Mystery of a Blood Red Rose“ mit einer waschechten Bon-Jovi-Gedächtnis-Nummer unterwegs gewesen. Aber „Ghost“ ist auch würdig. Und Jamie-Lee Kriewitz hat das sehr gut gemacht.

Smudo und Michi haben auf jeden Fall ein feines Stimmchen da ausgesucht. Und das Lied bestimmt durch die Mystik das Geschehen. Mir gefallen solche Lieder im Allgemeinen recht gut. Und „Ghost“ wirkt irgendwie wie das Schaffen der Ethno-Sängerin Oonagh. Das Lied zieht einen ein wenig in seinen Bann. Kein Wunder also, dass das Lied bis auf Platz 11 der deutschen Charts marschierte.

Unter den Experten gilt „Ghost“ als einmaliges Geschenk. Wenn ich mir so andere Nummern anschaue, die da antraten, stimmt das auch irgendwie. Die Tralala-Hopsasa-Nummern von Ella Endlich oder Luxuslärm oder auch andere Liedchen hätten wieder das Glück gehabt, irgendwo weit hinten zu landen. Aber der Stakkato-Gesang auf stampfendem Rhythmus, der als „Ghost“ daher kommt, der hat was.

Jetzt darf man nicht so weit gehen und sagen, dass das Lied gewinnen wird. Aber so schlecht wie die bedauernswerte Ann Sophie aus dem letzten Jahr oder die No Angels im Jahr 2008 sollte es für die 17-jährige Göre, die mal Koreanistik studieren will, nicht kommen. Ich finde das Lied ziemlich gelungen. Die Abstimmung hat auch gezeigt, dass das andere auch so sehen. Aber das muss ja nichts heißen.

https://www.youtube.com/watch?v=pGep0qfqED0

Über Henning Uhle
Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

3 Kommentare

  1. Das ist keine Göre…!!!
    Das ist…

    „The Voice of Germany“

    Und nun wird sie auch die Stimme für Deutschland.

    Sie hat ja schon alles erreicht.

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  2. Verstehe gar nicht warum nicht jeder Interpret in seiner eigenen Landessprache singt. ???

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