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Justin Bieber im Arrest 2014 in Florida - von Miami Police Department [Public domain], via Wikimedia Commons Justin Bieber im Arrest 2014 in Florida - von Miami Police Department [Public domain], via Wikimedia Commons

Justin Bieber – Erfolgreich am Ende?

Ich wollte nie über den Sängerknaben Justin Bieber schreiben. Aber mir ist da etwas aufgefallen: Der seltsame Hashtag #WeAreHereForYouJustin, zu deutsch: Wir sind hier für dich, Justin. Und irgendwie fragt sich der Beobachter, was der Junge nun wieder angestellt hat. Scheinbar hat er nichts gemacht, er ist aber ziemlich am Ende. Erfolgreich, aber depressionsgefährdet. So läuft das in der Musik-Industrie.

Der 22 Jahre alte Sänger aus London hatte jetzt bekannt gegeben, dass es zukünftig kein „Meet & Greet“ mehr mit ihm geben wird. Denn er ist drauf und dran, auf eine Depression zuzusteuern. Weltweit drehen die sozialen Netzwerke durch. Während ich die Zeilen hier schreibe (ich bin bei ca. 100 Worten), sind um die 270 Tweets mit dem oben genannten Hashtag eingelaufen. Das sprengt einfach mal alles.

Der Bursche hatte bislang 3 Alben. Alle 3 stiegen in Deutschland bis in die Top 10. Und gerade jetzt versucht er, mit seiner Musik irgendwie erwachsener daher zu kommen. Und dann das. Irgendwo hat er bekannt gegeben, dass er zwar seine Fans beglücken will, aber eben nicht auf seine Kosten. Aber so ist das doch immer bei solchen fast-noch-Kinder-Stars. Die werden gnadenlos von der Musik-Industrie verheizt und um das wertvollste Stück im Leben gebracht, die eigene Jugend. Und Leute wie Justin Bieber können dann irgendwann nicht mehr.

Mittlerweile bin ich bei 200 Worten, und bei Twitter werden mir für den Hashtag 350 Tweets angezeigt. Und das wird wohl noch lustig so weitergehen. Vor allem vor dem Hintergrund, dass es wohl nicht nur den ausgelaugten Sänger betrifft. Es soll auch zu Sicherheitsproblemen bei einem Meet & Greet gekommen sein, weshalb man diese Fantreffen nun erstmal untersagt hat. Es heißt auch, dass der Sänger vor seinen allzu enthusiastischen Fans bewahrt werden muss. Die heißen „Belieber“ und werden schon gern mal handgreiflich.

Jetzt sind wir bei 430 Tweets zu dem Hashtag. Eigentlich will ich immernoch nichts zu und über Justin Bieber schreiben. Das Phänomen ist noch viel irrer als Britney Spears, Take That oder New Kids On The Block oder irgendwas in der Preislage. Und irgendwie bekommt man das nicht mehr gebändigt. Und der Sänger ist weiterhin die ärmste Sau der Welt, weil er kein eigenes Leben hat. Schauen wir mal, wie das weitergeht.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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