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Schallplatten - (C) artemtation CC0 via Pixabay.de Schallplatten - (C) artemtation CC0 via Pixabay.de

Längst vergessen: TOM’S DINER von DNA feat. SUZANNE VEGA

Suzanne Vega ist eine US-amerikanische Folk-Sängerin, die Ende der Achtziger gewaltig berühmt wurde. Schuld waren DJs namens DNA aus Bristol (England). Die beiden DJs, Nick Batt und Neal Slateford nahmen sich die alte a-cappella Nummer der Amerikanerin namens „Tom’s Diner“, bauten einen souligen Musikteppich darunter und fuhren mit der Sängerin zusammen einen weltweiten Erfolg ein. Darüber reden wir mal kurz.

Ich werde jetzt hier nicht anfangen und den Text übersetzen. Denn eigentlich ist das Lied eine Ansammlung von Beobachtungen, die eine Frau während ihres Aufenthalts in Tom’s Diner, das es wirklich in New York City gibt, so macht. Sie trinkt Kaffee, liest Zeitung, beobachtet Leute, und draußen regnet es, und die Glocken einer Kathedrale sind zu hören. Das zählt Suzanne Vega alles auf, und am Ende verlässt sie das Café, weil sie ihren Zug bekommen muss.

Das Liedchen ist eigentlich zwei Minuten lang. Ursprünglich wollte sie irgendein Klavier drunter gelegt haben. Da sie dieses Instrument aber nicht spielen kann, blieb das Ganze a-cappella. Das war 1987, als Suzanne Vega weltweit berühmt wurde, als sie von einer Prosituierten erzählt hatte, wie sie jemandem im Treppenhaus erzählt, dass ihr Name Luka ist. Beide Lieder sind auf dem gleichen Album enthalten. Aber nur „Luka“ wurde weltbekannt. Bis 1990.

Da nämlich traten Batt und Slateford auf den Plan und nahmen sich das Lied vor. Im Stile der damals weltbekannten Band Soul II Soul wurden Bläser, Streicher und Schlagzeug darunter gelegt. Zudem erhielt das Lied nach jeder Strophe den weltbekannten Refrain, den selbst Babys mitsingen können. Zuerst wurde die Single in kleiner Stückzahl in Clubs verkauft. Die Plattenfirma A&M erfuhr von der Veröffentlichung, die ohne Erlaubnis von Suzanne Vega erfolgte. Allerdings kaufte die Firma die Veröffentlichung ein, ohne gegen DNA vorzugehen.

Der Grund ist dabei ein völlig banaler: Suzanne Vega bekam den Remix ihres „Tom’s Diner“ zu Gehör. Und ihr gefiel das, was sie hörte. Aus diesem Grund war sie dann wohl auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass DNA keine rechtlichen Konsequenzen erlebt hatten. Der Rest ist Geschichte, denn das Lied ist in der Remix-Fassung ein Welthit geworden.

Ja, das war das Original. Und DNA haben das da daraus gemacht:

Und sonst so? DNA haben noch mehr gemacht. Für immer in Erinnerung werden sie mir deshalb bleiben:

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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