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Schallplattenspieler - (C) Unsplash CC0 via Pixabay.de Schallplattenspieler - (C) Unsplash CC0 via Pixabay.de

Längst vergessenes: 33 Jahre NEVER NEVER von The Assembly

Kennt irgendwer noch das Musikprojekt The Assembly? Nein? Feargal Sharkey und Vince Clarke hatten das 1983 mal ins Leben gerufen. Lange her. Und eigentlich auch nicht erwähnenswert. Wenn es da nicht die Single „Never Never“ gäbe. Die wurde auch 1983 veröffentlicht und war – soweit ich weiß – die einzige Veröffentlichung der beiden Briten. Vince Clarke war gerade auf dem Weg von Depeche Mode über Yazoo zu irgendwas neuem, und Feargal Sharkey hatte sich gerade von den Undertones gelöst. Zeit für etwas neues. Da kam dieses kurze Projekt gerade recht.

Eigentlich war The Assembly ein reines Spielerei-Projekt von Vince Clarke und dem Produzenten Eric Radcliffe, der sämtliche Bands von Vince Clarke produzierte. Und irgendwie haben die beiden zusammen diese wunderschöne Herbstballade zusammen geschrieben. Das war – wieder: soweit ich weiß – im Frühjahr 1983. Beide wollten ein wenig tüfteln, nachdem nach Depeche Mode und Yazoo die Luft eigentlich ein bisschen raus war. Herausgekommen ist dann etwas, was ja auch irgendwer singen sollte.

Für das Lied wurde der gerade arbeitslose Feargal Sharkey engagiert, der eben aus der Punkband „The Undertones“ ausgestiegen war und noch nichts von seinem Welthit „A good Heart“ wusste. Das Lied an sich klingt sehr typisch nach den Machwerken von Vince Clarke und den Tüfteleien von Eric Radcliffe. Und es war ein ziemlich großer Hit in Europa. Irgendwie kommt mir das Lied immer mal wieder in den Sinn, weshalb es überhaupt nur diesen Artikel gibt.

Im Lied geht es darum, dass er ein Spiel spielt und jetzt allein ist. Er möchte bei ihr sein, und sie wusste es immer, aber noch ist er allein. Die Geschichte hat das ausgetüftelt. Er kennt jede seiner Falten. Es ist nur Zeitverschwendung. Er hat alles vorhergesehen, und er ist sich sicher, dass es immer dasselbe ist. Es ist ihm nie passiert. Vielleicht ist es so, wie sein Leben bestimmt war. Und Liebe ist die Tür, die verschlossen ist und zu der es keinen Schlüssel gibt.

Gefühle, die nicht erwidert werden, sind etwas, was jeden zermürben kann. Irgendwie erinnert dieses Lied an so Sachen wie „Any Second Now“ von Depeche Mode oder „If I could“ von Erasure. Ich finde, die Melancholie, die dem Inhalt zugrunde liegt, wird hier auch sehr gut musikalisch umgesetzt. Aber das Lied ist wahrscheinlich niemandem mehr ein Begriff, weshalb ich Ihnen das einfach mal vorspielen muss.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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