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Sheppard im Jahr 2014 - By Eva Rinaldi [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons Sheppard im Jahr 2014 - By Eva Rinaldi [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

Ohrwurm 2014: „Geronimo“ von Sheppard

Es gibt so Lieder, die bleiben das ganze Jahr über im Ohr. „Geronimo“ von Sheppard ist ein Glücksfall für die australische Musik. Es ist einer der größten Erfolge von Independent Musik. Seit einigen Wochen geistert das Lied auch durch Deutschland, aber in Australien, wo die Band Sheppard herkommt, ist das Lied einer der größten einheimischen Hits geworden und reiht sich damit in Welthits wie „The Voice“ von John Farnham, „Send me an angel“ von Real Life oder „Beds are burning“ von Midnight Oil ein.

Ja, ich bin ein bisschen spät, mich über das Lied auszulassen. Aber so ist das eben. Man kann nicht immer erster sein. Jedenfalls ist das Lied fantastisch und sollte irgendwie einer der Ohrwürmer des Jahres 2014 werden.

Sheppard existiert seit etwa 5 Jahren. Ich habe von denen noch nie irgendwas gehört. Die Band hatte letztes Jahr eine EP veröffentlicht, die nur langsam die australischen Charts erklomm. Und in diesem Jahr hatten sie „Bombs away“ (Weg mit den Bomben). Auf dem Album befindet sich das nämliche „Geronimo“. Es ist ein Lied, das voller Enthusiasmus steckt. Es hört sich ein wenig wie New Wave, gekreuzt mit Pop und Rock an.

Was ist denn eigentlich mit „Geronimo“ gemeint? Geronimo ist der tapferste Indianer der Geschichte. Dieser Geronimo hatte mit seinen Chiricahua Apache gegen die weißen Einwanderer gekämpft. Er erschien mit seinen Kriegern immer aus dem Nichts und verschwand immer so schnell, wie er immer kam. Mit dem Ausruf „Geronimo!“ will man sich selbst Mut zurufen. Man will so tapfer und furchtlos wie eben jener Indianer-Häuptling sein.

Sänger George Sheppard singt darüber, dass man „es“ fühlen muss, wie es wieder kommt. Wenn eine Lücke geschlossen wird, kann man sich gegenseitig durch den Wasserfall sehen. Man rannte zu schnell weg und zerbröselte alles. Nun ist das Vergangenheit, und man muss jetzt mutig genug sein, durch den Wasserfall zu springen. Egal, wie verloren und beschämt man ist, man findet seinen Freund hinter den Vorhängen des Wasserfalls. Wenn man auch gefallen ist, es kommt jemand durch den Wasserfall und eilt zu einem und befreit einen. Man fällt am Wasserfall auf die Knie.

Ruf aus „Geronimo!“ – Ja, man muss mutig sein. Man soll die Bomben wegwerfen. Wenn man die Liebe fühlt, sind sie sowieso nicht mehr notwendig. Es ist nur ein kleiner Sprung durch den Wasserfall. Im Prinzip ist das ein Lied über den Mut, sich am Punkt eines Neustarts einer Verbindung auch wirklich darauf einzulassen.

Das Video zu „Geronimo“ erzählt die Geschichte einer Rebellion und zwei Liebenden, die durch den Krieg auseinander gerissen werden. Es wird eine Frankenstein-ähnliche Kreatur zum Leben erweckt, um eine Armee in der Rebellion zu unterstützen und die beiden Liebenden wieder zu vereinen.

Wenn das mal nichts ist! Mir gefällt der Optimismus in dem Lied. Und ganz genau so hört es sich auch an. Und der Erfolg gibt Sheppard Recht: Platz 1 in Australien, Platz 2 in Polen und Österreich, Platz 3 in Deutschland, auf der halben Welt schaffte es das Lied bis mindestens in die Top 20. Und so hört es sich an:

Bildquelle: Sheppard im Jahr 2014 – By Eva Rinaldi [CC-BY-SA-2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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