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OMD: The Punishment of Luxury

Dreieinhalb Jahre nach dem introvertierten „English Electric“ komme ich tatsächlich mit echten Neuigkeiten zu den alternden Herren von OMD aus Wirral. Dabei muss ich etwas ausholen. Aber es gibt in der Tat etwas neues zu erzählen. Das Neue heißt „The Punishment of Luxury“ und soll im kommenden Jahr auf den Markt kommen, wenn nichts weiter schief geht. Und dazu gibt es ein paar Kleinigkeiten zu erzählen.

Auf der Welttournee zu „English Electric“ kam es zu einem ernsthaften Zwischenfall. Schlagzeuger Malcolm Holmes brach mit einem Herzanfall zusammen, und die Tour musste abgebrochen werden. Das war im Sommer 2013. Tagelang kämpften Ärzte um sein Leben. Für die Band stand es spitz auf Knopf, ob sie weitermachen würden. Das war wirklich eine schlimme Geschichte. Lange zog sich der Rest der Band zurück. Und dann rafften sie sich wieder auf.

Mit Andy McCluskey’s Sugar-Tax-Mitschreiber Stuart Kershaw am Schlagzeug formierten sie sich neu. Und sie gaben Konzerte. Sie gingen wieder auf Tour, zelebrierten in Museen, feierten ihre früheren Alben. Einzig neues Material fehlte. Ich hatte selbst oft genug via Twitter beim offiziellen Account der Band nachgefragt, ob denn da etwas kommen würde. Aber bis auf Tweets mit Inhalten wie „Feiert uns für unsere geilen Alben“ war da nichts zu erkennen. Und dann gab es diesen einen Kommentar zu diesem Artikel in meinem Blog.

Ja, es wird etwas neues geben. Hagen von „GermanManoeuvres“ brachte den Begriff „The Punishment of Luxury“ ins Spiel. Offizielle Informationen dazu? Wenige. Doch, halt: Im Januar 2015 wurde etwas verkündet. Sie schrieben zu dem Zeitpunkt bereits an einem neuen Album. Es war auch von neuen Liedern die Rede, die da „Evolution of Species“ und eben „The Punishment of Luxury“ heißen sollen. Aber das war es dann auch. In dem News-Artikel ist dann aber weiter nur das allseits Bekannte von bisherigen Alben enthalten. Also schauen wir doch mal in Hagens unautorisierte Biografie von OMD:

Ja, auch da ist die Rede von den beiden Liedern. Und es ist die Rede davon, dass Stuart Kershaw der Schlagzeuger auf dem Album ist. Anfang 2016 hieß es, dass die Hälfte des Albums fertig sein soll. Dann waren die Herrschaften viel unterwegs. Und Andy McCluskey schrieb zusammen mit Gary Barlow das Lied „Thrill me“ zum Eddie-the-Eagle-Film. Und eben jener Hagen erzählte in seinem Kommentar, dass nun 2017 das neue Album auf den Markt kommen würde. Und es würde noch experimenteller werden als „English Electric“.

Das neue Album „The Punishment of Luxury“ ist nach einem Gemälde in der Walker Kunstgalerie benannt. Da Andy McCluskey ein großer Kunstliebhaber ist (wir erinnern uns an „History of Modern“, das seinen Namen wegen einer Ausstellung erhielt, die er mit seiner Tochter besuchte), lag es nahe, es so eine Namensgebung sein würde. 2017 ist es dann endlich so weit, dass es das neue Album geben wird.

Nebenbei: „The Punishment of Luxury“ ist auch eine Kurzgeschichte von Michael Carson. Es ist eine Utopie und fast eine Dystopie, die im zukünftigen London spielt und von der englischen Bevölkerung erzählt, wie sie unter einem totalitären Regime leidet, das Alkohol, Autos, Tabak und jeglichen Luxus verbietet. Außerdem sind „Punishment of Luxury“ eine Post-Punk-Band aus Newcastle. Und letztlich ist es die „Bestrafung des Luxus“. Wir bleiben also gespannt, was das Album von OMD betrifft. Ich freue mich jedenfalls darauf.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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