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Prince 2008 in Ciachella - By penner (http://flickr.com/photos/penner/2450784866) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons Prince 2008 in Ciachella - By penner (http://flickr.com/photos/penner/2450784866) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html)], via Wikimedia Commons

When Doves cry – Prince ist tot

Rock, Rhythm & Blues, Soul, Funk, Blues, Jazz – das Alles jagte der riesige Zwerg durch den Mixer und kreierte eine einzigartige Musik. Nun ist Prince gestorben. Das Jahr 2016 hält bisher für die Musikszene nicht viele gute Nachrichten bereit. Und so folgt Prince den anderen – Lemmy Kilmister, David Bowie, Colin Vearncombe etc. – zur größten Supergroup aller Zeiten.

Er war der Paradiesvogel unter den Musikern. Er erfand sich immer wieder neu und blieb doch immer der alte Prince. Er ging gar so weit, dass er keinen Namen mehr trug, sondern ein Symbol. Er schuf diese besondere Art der Musik, die auch geprägt war durch sein Elternhaus: Vater Jazzpianist in der Freizeit, Mutter Jazzsängerin. So kam Prince Rogers Nelson schon frühzeitig zur Musik. Und er wurde zum Multiinstrumentalist und spielte im Laufe seines Lebens seine Alben fast im Alleingang ein.

Durch sein eher chaotisches Elternhaus waren seine Liedinhalte geprägt. Fast immer tauchte er in spirituelle, kontroverse Themen ein, die sich auch mit Gesellschaftskritik, Gott, Teufel, Wiedergeburt und auch Sex beschäftigten. Durch diese spezielle Mixtur seiner Kompositionen und seiner Texte hatte er Einfluss auf unzählige Künstler, wie Joy Denalane, Adel Tawil, Bruno Mars, Maroon 5 und, und, und. Er hat sich für immer ein Denkmal in der Musikgeschichte gesetzt, und in einer langen Liste von Liedern finden sich Repliken auf Prince-Lieder.

Seine beiden zentralen Werke sind – wie ich finde – das 1984 erschienene „Purple Rain“ und das 1987 erschienene „Sign o‘ the Times“. Allerdings kann man sagen, dass Prince ohne „1999“ von 1982 niemals der Weltstar geworden wäre, den wir nun betrauern. Der Musiker war in seinen 57 Jahren unheimlich produktiv. So existieren von ihm 39 Studioalben, 5 Best-of-Alben, 3 Live-Alben, 1 Remix-Album und dazu unzählige Singles und EPs. Er hat somit die ihm zur Verfügung stehende Zeit produktiv wie sonst kaum jemand genutzt.

Er war Zeit seines Lebens auch Schauspieler. Und durch seine musikalische Bekanntheit und seine Besonderheit fand er immer wieder Gehör. Aber in den letzten Jahren zog er sich immer mehr in seinen Paisley Park in Minnesota zurück. Vor einer Woche wurde er wegen Grippesymptomen ins Krankenhaus eingeliefert. Und gestern wurde er im Fahrstuhl in seinem Studio tot aufgefunden. Die Musikwelt hat einen ihrer größten Schöpfer verloren. Aber der jammt jetzt mit den anderen im Himmel herum. Und das sind wohl die Zeichen der Zeit, „Sign o‘ the times“.

https://www.youtube.com/watch?v=x_tonrrxvYA

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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