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Uhrzeit - (C) annca CC0 via Pixabay.deUhrzeit - (C) annca CC0 via Pixabay.de

Längst vergessen: „Time flies“ von Vaya Con Dios

Vaya Con Dios: Das waren doch die mit „Whats’s a Woman“ und so. Und es war die belgische Band mit dem Album „Time flies“, das ich schon besprach. Aber es gibt eben Situationen, in denen muss man genauer auf ein Lied eingehen. Und das mache ich mal. Denn „Time flies“ ist ein sensationell gutes Lied und gnadenlos unterbewertet. Und deshalb muss ich einfach mal ein paar Worte mehr schreiben als vor knapp 2 Jahren. (mehr …)

Melodie und Noten - (C) bykst CC0 via morguefile.comMelodie und Noten - (C) bykst CC0 via morguefile.com

Längst vergessen: „Feel so different“ von Sinéad O’Connor

Das Jahr 1990 erlebte die Heimsuchung des Albums „I do not want what I haven’t got“ von Sinéad O’Connor. Und hierauf möchte ich gern mal Bezug nehmen. Das Album ist grandios. Es ist eins der besten Alben, die es geschafft haben, in ganz Europa auf Platz 1 der Verkaufscharts zu gelangen. Und es beginnt mit dem sagenhaften „Feel so different“, einer hypnotisierenden Nummer, die irgendwo zwischen Dream Pop, Folk und Alternative Rock liegt. Mit diesem Lied wird der Zuhörer direkt einmal eingenordet, denn es beginnt mit dem Gelassenheitsgebet von Reinhold Niebuhr. (mehr …)

Gitarre - (C) Unsplash CC0 via Pixabay.deGitarre - (C) Unsplash CC0 via Pixabay.de

25 Jahre „Tears in Heaven“ von Eric Clapton

Wird sein Sohn ihn im Himmel wiedererkennen, wenn er vor ihm stehen würde? Eric Claptons bekannteste Nummer feiert 25-jähriges Jubiläum. Ein trauriges. Das wissen wir sicherlich alle. Eigentlich wurde die leise Ballade für den Film „Rush“ geschrieben, aber sie erzählt auch die Tragödie seines vierjährigen Sohnes, der in New York City aus einem Fenster im 53. Stock in der Wohnanlage des Freundes seiner Mutter fiel. Die dreifache Grammy-Auszeichnung kann trotzdem den Verlust nicht wettmachen. (mehr …)

Melodie und Noten - (C) bykst CC0 via morguefile.comMelodie und Noten - (C) bykst CC0 via morguefile.com

Längst vergessen: „Sunny“ von Boney M.

Boney M. – Wer tanzte nicht zum Rasputin oder zum Daddy Cool? Eine der größten Musik-Veralberungen nahmen sich auch „Sunny“ vor. 40 Jahre ist das her. Und wie das nun einmal in den 70ern war mit der Tanzmusik: Es war halt Eurodisco. Irgendwie ein bisschen Funk, ein bisschen Chichi, immer Party, immer Spaß. Nur: Passte das zu „Sunny“? Hatte Bobby Hebb genau das vor, als er 1958 die Melodie komponierte und 1963 den Text dazu verfasste? Hören wir mal hin. (mehr …)

Eine Hand, die Wasser auffängt - (C) Pexels CC0 via Pixabay.deEine Hand, die Wasser auffängt - (C) Pexels CC0 via Pixabay.de

Mein Lied des Jahres 2016: „Human“ von Rag’n’Bone Man

2016 hatte für mich mit „Human“ vom Rag’n’Bone Man ein zentrales Lied. Neben vielem Kroppzeug ist dieses spröde Lied ein ziemlich bezeichnendes Werk. Man soll ihm nicht die Schuld geben, denn er ist ja schließlich nur ein Mensch. Die herbe Blues-Nummer erinnert mich an das sagenhafte „Take me to Church“ von Hozier aus dem Jahr 2013. Nur ist „Human“ wahrhaftiger, ehrlicher, kraftvoller. Und eben auch bitterer. Rory Graham als Rag’n’Bone Man kommt herb und rau daher. Und das macht das Lied so gut. (mehr …)

Das Belvedere in Wien - (C) domeckopol CC0 via Pixabay.deDas Belvedere in Wien - (C) domeckopol CC0 via Pixabay.de

35 Jahre „Vienna“ von Ultravox

Die New Wave Hymne schlechthin wird 35. „Vienna“ ist immer etwas ganz besonderes gewesen. Und das wird auch so bleiben. Um die Jahreswende erschien es. Und es wurde zur erfolgreichsten Single der Band Ultravox um Sänger Midge Ure. „Vienna“ war immer die volle Palette aus „ganz leise“ bis „ganz laut“, von klein und zerbrechlich bis riesig und pompös. Und jedem ist im Ohr „This means nothing to me. Oh, Vienna!“ (mehr …)

Längst vergessen: „Praying for Time“ von George Michael

An Weihnachten ist ja George Michael, der Macher des ultimativen Weihnachtslieds, gestorben. Ich möchte allerdings an etwa anderes von ihm erinnern. Denn niemand möchte nach Weihnachten noch „Last Christmas“ hören. Es geht mir um sein Emanzipationsalbum „Listen without Prejudice, Vol. 1“ von 1990 und der dortigen Hauptsingle „Praying for Time“. Für mich ist dieses Lied irgendwie eins der besten Stücke des Briten mit griechisch-zypriotischen Wurzeln. Und ich zeige auch, wieso ich das so sehe. (mehr …)

Die stille Weite im Salzhaff mit Blick Richtung SüdenDie stille Weite im Salzhaff mit Blick Richtung Süden

… imagine there’s no heaven

Vor diesen Eindrücken wachsender Gewalt aufgrund von Ideologien und Religionen müssen wir uns die Mutter aller Friedenslieder einmal zu Gemüte führen. Im Herbst 1971 veröffentlichte John Lennon das Lied „Imagine“ und machte sich damit zum Mahner. Er mahnte zum Frieden. Das Lied wird immer wieder aktuell. Keine Ideologie, keine Religion, kein Besitz soll einen Krieg auslösen. Bis jetzt hat das nicht so richtig geklappt. Aber vielleicht wird das ja noch. (mehr …)

Graceland - By User:Maha (User:Maha took this picture himself) [CC BY 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.5)], via Wikimedia CommonsGraceland - By User:Maha (User:Maha took this picture himself) [CC BY 2.5 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.5)], via Wikimedia Commons

Längst vergessen: „Graceland“ von Paul Simon

Fahr mal vorbei an den ganzen Pennern nach Graceland in Memphis, Tennessee, denn dort ist die Welt in Ordnung. Paul Simon tat mal eine lange Reise. Auf dieser Reise war es eigentlich völlig egal, wohin sie führte. Hauptsache, sie führte weg von seiner gescheiterten Beziehung. Paul Simon hatte zum Lied die Melodie im Kopf, aber keinen Text. Und so sang er „Graceland, Memphis, Tennessee“, weil es passte. Später hat er es eben so gelassen. (mehr …)

Schallplatten - (C) artemtation CC0 via Pixabay.deSchallplatten - (C) artemtation CC0 via Pixabay.de

30 Jahre „Boing Boom Tschak“ von Kraftwerk

Musique Non-Stop – Was für eine Zeit! Kurz vor Weihnachten beglückten die Mensch-Maschinen die Welt mit einem neuen Album, und man drehte ziemlich durch. Ich weiß noch, wie das damals war, als ich das erste Mal „Musique Non-Stop“ bei mir im Zimmer heulen ließ. Meine Mutter ist damals fast ausgerastet. Und mein Vater war auch ziemlich durch den Wind. Ich glaube, das war damals der Startpunkt, der mich dann selbst mit elektronischer Musik herum experimentieren ließ. (mehr …)