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Bruno-Plache-Stadion 2007 - Matthias Lipka [CC BY 2.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons Bruno-Plache-Stadion 2007 - Matthias Lipka [CC BY 2.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

1. FC Lokomotive Leipzig ist Stadion-Eigentümer

Das Bruno-Plache-Stadion im Südosten der Stadt Leipzig befindet sich wieder unter dem Schirm des 1. FC Lokomotive Leipzig. Tolle Neuigkeiten. Das altersschwache Stadion im Schatten des berühmten Völkerschlachtdenkmals ist nun nicht mehr nur Mietobjekt des 2003 neu gegründeten Vereins, sondern dieser hat nun das Erbbaurecht zurück erhalten. Damit ist ein weiterer Schritt getan, um den Club auf feste Füße zu stellen, wie ich finde.

Wenn ein Fußballverein Eigentümer des Heimstadions ist, verfügt dieser natürlich über eine höhere Planungssicherheit, als wenn dieser „nur“ Mieter wäre. Das hat man auch beim blaugelben Club gemerkt. Denn eigentlich ist bis auf freiwillige Einsätze, die unter den Fans organisiert wurden, nicht viel passiert, was den Stadionumbau betrifft. Klar, als Mieter des Stadions war das so eine Art große Hausordnung, die anfällt, wenn es im Mietvertrag hinterlegt ist. Nun kann aber richtig Hand angelegt werden, um das altehrwürdige Stadion auf Vordermann zu bringen.

Nach etlichen Anläufen und über 10 Jahren des Verhandelns und Co. konnte gestern verkündet werden, dass das Erbaurecht des Bruno-Plache-Stadions wieder in den Händen von Lok Leipzig liegt. Das hatte alles noch etwas mit der gigantischen Insolvenz des zwischenzeitlichen Vorgänger-Clubs VfB Leipzig zu tun. Aber dessen Insolvenzverwalter hatte maßgeblich daran mitgearbeitet, dass das legendäre Stadion wieder in die Hände des namhaften Clubs gelangt.

Man mag nun zu Lok Leipzig stehen, wie man will, aber sie befinden sich auf einem seriösen Weg zurück zur Professionalität. Da kann sich manch anderer Club eine dicke Scheibe abschneiden. Wie der FC International Leipzig, der nach wie vor kein Heimspiel-Stadion hat und sich Schreiberlingen gegenüber sehr verschlossen zeigt. Da macht es Lok um ein ganzes Stück besser. Und das ist nun einmal anzuerkennen.

Jetzt ist die Frage interessant, was der nächste Schritt für Lok sein wird. Will man sich sportlich stabilisieren und dann den weiteren Weg nach oben gehen? Es sieht ja alles danach aus. Und mit eigenem Stadion stehen dem Verein auch wesentlich mehr Gestaltungsspielräume zur Verfügung. Hier schauen wir jetzt einfach mal, wie es weitergeht.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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