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Amtlich, dass Thomas Tuchel nicht zu RB Leipzig kommt

Jetzt kann jeder wirklich durchatmen: Thomas Tuchel geht sonstwo hin, aber nicht zum RB Leipzig. Das ist die beste Nachricht zur Personalie. Die ganzen Leute, die da irgendwie mit involviert waren, können sich alle beruhigen. Und alle Fans und Kritiker können sich beruhigen. Aber genau so etwas in der Art war ja schon mal Mitte März spruchreif. Also was soll’s?

Die Spatzen pfiffen es schon sehr lang von den Dächern: Tuchel wird überall hingehen, aber nicht in die zweite Bundesliga. Spätestens, seitdem beim HSV alles spitz auf Knopf genäht ist und jetzt der unerfahrene Sportdirektor den Trainer spielt, nur um die Saison rumzubekommen, ist klar: Der angebliche Erfolgstrainer geht eher nach Hamburg als nach Sachsen.

Der Grund, warum Thomas Tuchel keine Angebote von RB Leipzig annimmt, ist tatsächlich die zweite Bundesliga. Der hatte ja großen Erfolg mit dem 1. FSV Mainz 05 in der Bundesliga und führte den Karnevalsverein in den europäischen Wettbewerb. Was soll der also in der zweiten Bundesliga. Und deshalb sehe ich den auch nicht beim VfB Stuttgart, der nach wie vor letzter der Bundesliga und erster Abstiegsanwärter ist. Am ehesten in Hamburg, ausgestattet mit einem großen Budget, um den totalen Umbau durchzuziehen.

Unterm Strich freut mich die Nachricht von heute Mittag. So hat wenigstens diese Debatte ein Ende. Jetzt fängt man nun schon wieder an, die nächsten Namen durch irgendwelche Dörfer zu prügeln. Aber ehrlich: Wenn der Achim Beierlorzer die Saison als Interimstrainer vernünftig und mit Anstand zu Ende bringt, wäre der für mich erste Wahl. Denn der kennt den Verein und die Gepflogenheiten. Und er lässt ein System spielen, mit dem sich sogar Ralf Rangnick einverstanden erklärt.

Aber Tuchel habe ich nicht ernsthaft hier gesehen. Die ganze Debatte über ein Haus, was er sich hier angeblich gekauft haben soll, hielt ich für unnötig. Nein, keine Sorge, der geht nach Hamburg. Deshalb strengen die sich ja jetzt auch so an, die Saison noch irgendwie oberhalb des vorletzten Platzes abzuschließen.

In Stuttgart sehe ich ihn – wie gesagt – auch bloß nicht. Egal, was andere erzählen. Die im Ländle habe höchste Alarmstufe. Der Klassenerhalt rutsch immer weiter weg. Und die Lösung für die Schwaben soll ja nach wie vor Alexander Zorniger heißen. Für Tuchel also kein Platz. Dann ist es eben so.

Also Goodbye, Herr Tuchel. Wenn er da mal nicht zu hoch pokert. Denn mir erschließt sich auch nicht die Geilheit auf ihn. Außer in Mainz war er sonst noch nirgendwo der Wunderheiler. Was mag bloß passieren, wenn er in seinem nächsten Job nichts schafft?

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „Amtlich, dass Thomas Tuchel nicht zu RB Leipzig kommt

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