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Feiernde Lokfans – von Matthias Lipka (www.ford24v.de) [CC-BY-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons Feiernde Lokfans – von Matthias Lipka (www.ford24v.de) [CC-BY-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Denke ich an Lok Leipzig…

Ach, Lok Leipzig. Sie geben mir mal wieder Rätsel auf, die Kicker aus Probstheida. Und zwar bezüglich ihres Investors und Hauptsponsors ETL. Die stiegen ja vor einiger Zeit beim Club aus dem Leipziger Südosten ein. Auch ETL-Chef Franz-Josef Wernze kommt hier und da mal schauen. Das macht er wahrscheinlich nicht allzu häufig. Denn er hat ja noch etwas anderes zu tun. Und genau hier fangen die Fragen an.

Die ETL-Gruppe ist eine erfolgreiche Firma, die sich mit Steuerberatung und so etwas beschäftigt. Also jedenfalls ein Haufen Finanzkram. Und damit so etwas, womit die gute, alte „Loksche“ lange Zeit nicht wirklich umgehen konnte. Irgendwie sieht das so aus, als prallen da Welten aufeinander. Aber vielleicht sagt man sich bei ETL, dass es gerade erst recht passt, da sich ja der Verein und seine Spielbetriebs-GmbH nach und nach berappelt.

Jedenfalls wollte ich mal ein bisschen mehr über Franz-Josef Wernze erfahren. Der ist ein umtriebiger Mann. Er sponsert mit seiner Firma ETL nicht nur Lok Leipzig und bezahlt das Gehalt für deren Trainer Scholz und deren Sportdirektor Basler. Er sponsert auch den FC Viktoria Köln und sitzt in dessen Verwaltungsrat als Vorsitzender. Also auch ein Verein, der neu gegründet wurde, weil der Vorgänger insolvent war. Wie Lok. Und die Viktoria ist gar noch ein Jahr jünger als RB Leipzig.

Die Loksche scheint aber recht zufrieden mit Wernze zu sein. Und das ist auch gar nicht so richtig zu kritisieren. Auch, dass er kein Problem damit hätte, wenn der Verein einen neuen Trainer zu brauchen denkt. Und nächste Saison wollen ETL und Lok die Weichen stellen, um von Aufstieg aus der NOFV-Oberliga reden zu können. Und das würde bedeuten, dass Wernze über diese Saison weitermachen will. Nochmal 120000 € für ein Jahr Oberliga?

Er sagt ja selbst, dass er immer Kölner war. Und deshalb ist er auch beim Effzeh, also dem 1. FC Köln, engagiert. Was will er dann also mit Lok? Nicht, dass Lok dann bald wieder mit leeren Händen da steht. Das wäre schade, denn sie befinden sich auf einem guten Weg. Aber eben nur mit dem Geld von ETL, egal was anderweitig erzählt wird. Lok und ETL wird wohl noch eine Weile weitergehen. Aber ich zweifle, dass das recht lang gut geht.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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