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Eine Dose Red Bull - (C) sterntaler62 / pixelio.de Eine Dose Red Bull - (C) sterntaler62 / pixelio.de

DFB-Pokal SpVgg Unterhaching gegen RB Leipzig

Was für eine Blamage, die sich da RB Leipzig gestern vor den Toren Münchens gegeben hat. Mit dem zweiten Anzug sieht man eben nicht gut aus. Aber das war ja nicht alles, was man gestern beim DFB-Pokalspiel der Spielvereinigung Unterhaching gegen RB Leipzig erleben konnte. Es war eine einzige Enttäuschung.

Ralf Rangnick stellte eine fast vollständig andere Mannschaft in die bayrische Abendluft. Bis auf Stefan Ilsanker und Davie Selke trat eine völlig veränderte Mannschaft in Erscheinung. Egal, welchen Bereich es im Team betraf, überall wurde umgestellt. Und das, obwohl das gar nicht so von Trainer Rangnick angekündigt wurde.

Wie dem auch sei – Die Spieler traten größtenteils lustlos auf. Ganz im Gegensatz zum Regionalligisten Unterhaching. Die Bayern rannten sich die Seele aus dem Leib, spielten engagiert, waren insgesamt griffiger als der zweite Anzug des Tabellen-Zweiten der Zweiten Bundesliga. Die Abwehr von RB Leipzig glich anfangs einem Hühnerhaufen, sodass nach 25 Minuten Rangnick in der Konsequenz daraus notfallartig den unterirdischen Anthony Jung vom Platz nahm und dafür Marcel Halstenberg brachte.

Das stabilisierte die Abwehr, machte aber Mittelfeld und Angriff nicht besser. Man merkte an allen Ecken und Enden, dass ein Emil Forsberg ebenso wenig ersetzbar ist wie ein Dominik Kaiser. Letzterer kam kurz vor Schluss und konnte daher auch nichts mehr bewirken. Denn die Probleme in der gestern so kläglich agierenden Truppe marschierten eben ein Anthony Jung, der an zwei der drei Treffer seine Aktie hatte, ein völlig überforderter Atinc Nukan, der erst im Laufe der Partie etwas stabiler wirkte, und ein lustloser und teilweise frustrierter Yussuf Poulsen.

An sich kann man sagen, dass außer dem endlich wieder aufgestellten Tim Sebastian niemand mit Wettkampf-Geist auflief. Dagegen brannten die Oberbayern ein sehr souveränes und sehenswertes Feuerwerk ab. Für einen Regionalligisten war das schon sehr ansehnlich. Und am Ende bleibt, dass sich eine Mannschaft mit dem Potential und den Ambitionen, wie sie RB Leipzig hat, so nicht präsentieren darf.

Klar: Es fehlten viele Stammkräfte. Aber gerade wenn sich Nils Quaschner, Anthony Jung oder Peter Gulacsi in die Stammformation spielen wollen, müssen sie zumindest ansatzweise Engagement zeigen. Und das habe ich gestern vermisst. Und wenn doch einmal ein Funken Willen aufblitzte, fehlte es an Effizienz. In der zweiten Halbzeit, als sich RB Leipzig halbwegs stabilisierte, kamen sie auch zu Chancen, nutzten sie aber nicht.

Am Ende muss ich wirklich sagen, dass RB Leipzig verdient verloren hat. Und die Rangnick-Truppe kann froh sein, dass sie nur drei eingeschenkt bekommen hatte. Nun muss man die Daumen drücken, dass das keine Auswirkungen auf die Liga hat. Denn man will ja nach wie vor vorn mitspielen. Dann aber bitte wieder mit dem ersten Anzug.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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