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Eine Dose Red Bull - (C) sterntaler62 / pixelio.de Eine Dose Red Bull - (C) sterntaler62 / pixelio.de

DFB-Pokal – VfL Osnabrück gegen RB Leipzig

Schlimm, grausamer, unnötig – Was da in Osnabrück heute Abend stattfand, ist das Allerletzte. Bei aller Emotion, aber so geht kein DFB-Pokal. Die lila Gastgeber taten alles, um ein schmutziges Spiel als Sieger zu beenden. Mit dabei neben der Aggressivität der Gastgeber und der über weite Strecken vorhandenen Unfähigkeit der Gäste waren eben auch Wurfgeschosse, ein verletzter Schiedsrichter und ein Aufstand. Was hat das bitteschön mit Fußball und Pokal zu tun?

RB Leipzig machte sich auf nach Osnabrück zu alten Bekannten. Gegen Osnabrück spielte man bereits und wusste um die Aggressivität. Zudem spielt nach einem Jahr Leipzig der ehemalige Lotte-Spieler Tobias bei den Lilanen. Und die Rotweißen kamen auf den Platz und waren noch nicht mal wach, als es bereits 1:0 für die Hausherren stand.

Danach entwickelte sich eine hitzige Partie mit ständigen Unterbrechungen, Wortgefechten und geballter Aggressivität. Unglücksrabe Nukan erwischte einen besseren Tag, aber eben auch wieder keinen guten. Aber wenigstens hielt dann die Abwehr. Nach vorn ging aber auch nicht viel. Überall kam ein Osnabrücker Bein geflogen, wie es eben so ist, wenn es Klassenunterschiede beim Pokal gibt.

Das 1:0 für Osnabrück hielt aber. Nach vorn machten sie nicht viel. Mussten sie ja auch nicht, sie hackten eben lieber in die Leipziger Stollen. Schon nach etwa 20 Minuten war es nicht klar, ob beide Mannschaften vollzählig das Spiel beenden würden. Und im weiteren Spielverlauf merkte man der Offensive von RB Leipzig an, dass da noch lange nicht alles rund lief. So schrieben es während des Spiels diverse Portale. Das große Problem war aber das teils unsportliche Spiel der Osnabrücker.

Nukan wurde noch vor der Halbzeit ausgewechselt und dürfte sich nun ins Schwitzen kommen. Klostermann, der für ihn kam, machte seine Sache besser. Der glücklose Ilsanker durfte dann auch in der Halbzeit Platz für Poulsen machen. Das gleiche Spiel setzte sich im zweiten Durchgang fort. Und damit meine ich bis auf ein Tor wirklich die gleiche unterirdische Leistung. Osnabrück war größtenteils ebenbürtig, dass sie eine Klasse niedriger spielen, hat man nicht mitbekommen.

Aber die Fans! Liebe Leute vom VfL Osnabrück, überlegt euch was mit euren Fans! Osnabrücker Spieler wurden natürlich auch im Eifer des Gefechts gefoult, wie das eben so in einem Pokalspiel ist. Und man beschimpfte sich auf dem Rasen. Und dann wurde Schiedsrichter Petersen von einem Wurfgeschoss getroffen. Das Spiel wurde daraufhin unterbrochen und die Mannschaften in die Kabinen geschickt. Leute, was macht ihr da eigentlich in Osnabrück?

Man entschied dann, das Spiel mit einem führenden VfL Osnabrück wegen Osnabrücker Fans abzubrechen. Und so könnte RB Leipzig trotz abartig schlechter Leistung am grünen Tisch eine Runde weiter kommen, weil die Gastgeber keine Gastgeber waren. So kann ein Fußballspiel auch gehen. Aber ernsthaft: Bei solchen Spielen wird mir Angst um die Ziele von RB Leipzig, aber auch um die Zukunft des Traditionsfußballs. Das habt ihr fein gemacht in Osnabrück.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

2 Gedanken zu „DFB-Pokal – VfL Osnabrück gegen RB Leipzig

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