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Postbahnhof Leipzig, Hallenschürze der vier westlichen Bahnsteighallen. In der westlichsten, die wie die östlichste etwas kleiner ist, lagen nur zwei Gleise. - By Falk2 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons Postbahnhof Leipzig, Hallenschürze der vier westlichen Bahnsteighallen. In der westlichsten, die wie die östlichste etwas kleiner ist, lagen nur zwei Gleise. - By Falk2 (Own work) [CC BY-SA 4.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0)], via Wikimedia Commons

FC International Leipzig: Bauruine bleibt Bauruine

Die CG Gruppe hatte als Großinvestor in Leipzig und beim FC International Leipzig versprochen, dem Club ein neues Stadion im alten Postbahnhof zu bauen. Nachdem ich dort jeden Tag zwei mal entlang komme, kann ich das ziemlich gut beurteilen, was dort passiert. Nämlich: Nichts. Die Bauruine ist nach wie vor da. Und die Werbung der CG Gruppe pappt nach wie vor an den bedrohlich verwitterten Gebäuden. Aber sonst war es das. Aus irgendwas mit „CG Gruppe“ wurde nun mittlerweile noch „Chance 4“. Mehr Veränderung sieht man aber derzeit nicht. Was ist dort los?

Es hieß, dass die CG Gruppe das Gelände des Alten Postbahnhofs gekauft hat und dort ein neues Stadion für den orangen Verein bauen will. Es hieß, dass das ein 15000 Plätze fassendes Stadion werden sollte. Und in der Tat: Irgendwann fuhren dort wochenlang die Baufahrzeuge ein und aus. Aber irgendwie war das nichts, was mit dem Bau des Stadions zu tun hatte. Denn es scheint so, als ob man sowohl beim Investor, als auch beim Club nicht viel weiter ist, als dass irgendwelche Planungen existieren.

Jetzt denkt man sich, dass dem FC International und seinem Investor gewaltig der Schuh drückt. Denn der Club hat keine eigene Spielstätte. Sie teilen sich den Hauptplatz des Mariannenparks mit dem Hauptmieter FC Wacker Leipzig und liegen sich mit ihm im Clinch. Heimspiele trägt man daher gar im „Tresenwald“ bei Machern aus. Deshalb sollte ja schleunigst ein eigenes Stadion her, das ggf. auch für die Regionalliga tauglich ist. Das wäre die kleine Arena gewesen, die auf dem Gelände des Alten Postbahnhofs entstehen sollte. Was ist nun damit?

Auf dem Leipziger Bauamt wurde noch nicht einmal ein Bauantrag gestellt. Dabei hatte der Club ständig behauptet, dass genau das der Fall gewesen sein soll. Der Prokurist der CG Gruppe erklärte allerdings, dass es an einem Bebauungsplanverfahren liegen würde, das zunächst durch sein muss und in welchem die gesamte Bebauung des Geländes geklärt werden muss. Das soll aber in der nächsten Zeit durch sein. Und dann soll es schnell gehen, dass an der Adenauerallee die Bagger rollen.

Derzeit kommt der FC International auf um die 100 Zuschauer. Ich habe irgendwo mal etwas mitbekommen, dass bei einem Auswärtsspiel nur eine Handvoll Fans mitgefahren seien und bei einem Heimspiel 50 Zuschauer da waren. Da können alles Momentaufnahmen sein. Und das hängt sicherlich auch mit der Stadionsituation zusammen. Aber es ist schon ein ziemlich heißes Spiel mit vielen verdeckten Karten, was da Club und Investor mit dem Stadion vorhaben. Warten wir aber mal ab, was am Ende passiert. Im Moment bleibt die Bauruine eben einfach mal bestehen.

Dennoch passt genau das zum Bild, was ich vom FC International Leipzig habe. Ja, sie sind sportlich gut unterwegs. Natürlich immer im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Aber sie sind halt eine Kommunikationsauster. Ich erinnere mich noch an den Tanz wegen eines Interviews. Der Club ist irgendwie nicht so richtig greifbar. Wer weiß, vielleicht ändert sich das ja noch irgendwann mal. Aber ich bin da ehrlich gesagt etwas skeptisch.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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