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FIFA Worldcup 2014 – Deutschland gegen Portugal

Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat heute gegen den ersten Gruppengegner aus Portugal gespielt. Es wurde vermutet, dass die Südwest-Europäer ein verdammt schwerer Gegner werden. Aber irgendwie ist es dann ganz anders gelaufen. Millionen kennen das Ergebnis: 4:0 für Deutschland ist es ausgegangen. Der 2. der FIFA-Weltrangliste hat den 4. dieser Liste förmlich auseinander genommen.

Thomas Müller hat das Team rund um Cristiano Ronaldo förmlich allein besiegt. 3 der 4 Tore schoss er. Angefangen hatte alles nach einer knappen Viertelstunde, als Götze im Strafraum zu Fall kam. Den fälligen Elfmeter verwandelte Müller souverän. Nach einer halben Stunde stieg Mats Hummels in die Höhe und köpfte eine Kroos-Ecke ins Tor.

Pepe schlug dann Thomas Müller ins Gesicht und gab ihm augenscheinlich auch noch eine Kopfnuss, worauf er mit Rot in die Kabine geschickt wurde. Quasi mit dem Halbzeit-Pfiff schoss dann Müller auch noch das 3:0.

In der zweiten Hälfte nahmen die Deutschen klug das Tempo immer wieder aus dem Spiel. Zeitweise hatte es den Anschein, als würde die DFB-Elf das legendäre Tiki-Taka-Spiel Spaniens durchziehen. Sie behaupteten das Spiel, vor allem Jerome Boateng schaltete Cristiano Ronaldo aus. Und Portugal kam eigentlich die gesamte Spielzeit nicht richtig ins Spiel.

12 Minuten vor Spielende zog aber noch einmal Thomas Müller ab. Und zwar Zentimeter vor der Torlinie. Er erzielte damit ein ganz typisches Abstauber-Tor und machte sich damit zum Held des Spiels. Kurz drauf bekam er seine hochverdiente Auszeit und wurde durch Podolski ersetzt.

Schlimm sahen die Ausfälle von Coentrao auf portugiesischer Seite und Hummels auf deutscher Seite aus. Der Portugiese hatte sich offenbar eine Verletzung im Oberschenkelbereich zugezogen, und Hummels hatte Schmerzen im Knie. Zumindest beim Deutschen wurde beizeiten Entwarnung gegeben.

Die DFB-Elf mit ihrer ungewöhnlichen Abwehr aus 4 Innenverteidigern und Thomas Müller als so genannte „wilde 13“ hat das Spiel dominiert und haushoch beherrscht. Unter Umständen hätte das Ergebnis noch höher ausfallen können. Jeder hat für den anderen gekämpft. Bei Portugal war auch Ronaldo machtlos, was Frustrationen hervorrief.

Nicht verschwiegen werden sollte auch noch kurz vor Schluss eine Szene, als Benedikt Höwedes gegen den Portugiesen Eder um einen Ball im deutschen Strafraum kämpfte. Beide gehen zum Ball, und erst sah es so aus, als ob der Deutsche den Ball von Eder wegspielt. In der Zeitlupe sah es dann aber so aus, als ob sich Deutschland nicht hätte beschweren dürfen, wenn es hier zu einem Elfmeter für die fast chancenlosen Portugiesen gekommen wäre.

Ende gut, alles gut. In dieser Verfassung, mit dieser Dominanz und dieser Abgeklärtheit ist der DFB-Elf noch sehr viel zuzutrauen. Ich glaube, es ist sicher, dass sie die Gruppenphase überstehen wird. Aber auch danach in den Finalspielen können die Deutschen sehr weit kommen. Das war ein sehr starkes Spiel. Hut ab! US-Trainer Jürgen Klinsmann wird sicher mitbekommen haben, was da in seiner Gruppe gerade das Spielfeld aufgerollt hat.

Das Wort „Favorit“ wird man sich nun in den Reihen der Schwarzweißen gefallen lassen müssen. Ob es zu mehr als dem Halbfinale reicht, steht in den Sternen. Jedenfalls war das neben dem niederländischen Spiel die beste Mannschaftsleistung im bisherigen Turnier.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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