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Fußball-Bundesliga: Das Trainer-Durcheinander geht weiter

Ungebremst geht das Durcheinander unter Bundesliga-Trainern weiter. Wer ist denn wo noch oder schon Trainer? Und die Medien machen alle mit. Es geht um Nicht-mehr-Erfolgstrainer, um Wieder-mal-Trainer und um Trainer, die noch nichts von ihrem Glück wussten. Und überall zaubert man den Trainer-der-alles-besser-kann hervor. Da ich mich gestern auf Medienberichte verließ, muss ich einfach mal Stellung beziehen, was ich gestern zu lesen mitgab.

Eins ist erst einmal sicher: Star-Trainer Jürgen Klopp ist der Nicht-mehr-Erfolgstrainer. Er hat seinen Zenit in Dortmund überschritten. Er hatte mit dem, was er dort noch bis zum Saisonende tut, kolossalen Erfolg. Aber das Ding ist nun durch. Er redet zwar davon, dass er nicht ausgelaugt sei. Aber irgendwelche Experten haben genau das nicht bestätigt. Und deshalb wird er sich wohl doch eine Pause gönnen. Man sagt dazu ja neuerdings „Sabbatical“. Tja, und dann werden wieder Vereine en masse ihm hinterher laufen. Aber im Moment sollte er wohl kürzer treten.

Und noch eins ist sicher: Bruno Labbadia macht wieder mit dem HSV rum. Das ist der Wieder-mal-Trainer. Dazu gibt es nicht mehr viel zu sagen. Man wird zwar hoffen, dass Labbadia irgendwas noch retten kann. Aber es mehren sich irgendwie auch die Stimmen, die da sagen, dass aufgrund des zurückgeholten Turnlehrers in Hamburg weiter gewurstelt wird wie bisher. Nun ja, dann ist es eben so.

Einer, der nichts von seinem Glück wusste, ist Alexander Zorniger. Der ehemalige Trainer von RB Leipzig wurde von allen möglichen Medien als neuer Trainer des VfB Stuttgart ins Rund gehauen. Lange nach meinem oben verlinkten Artikel erhielt ich Kenntnis darüber, dass Zorniger im Stillen gesagt hat, dass da ja noch gar nichts zu verkünden sei. Das Einzige, was wohl sicher ist, ist der Plan vom derzeitigen Trainer Stevens, nach dieser Saison im Südwesten aufzuhören. Aber der VfB Stuttgart selbst beteiligt sich an keinen Spekulationen. Und so macht das eben auch Zorniger selbst. Also schön zurückrudern.

Nebenher geistert weiterhin Thomas Tuchel durch jede Trainer-Spekulation, so wild sie auch sein möge. Und allmählich fragen sich Beobachter und Experten, warum der Trainer so in den Himmel gehoben wird. Die sollen doch alle selig werden, aber Tuchel wird bei einem anderen Verein als dem 1. FSV Mainz 05 wahrscheinlich gar nicht so gut funktionieren wie dort. Warum also wird der derzeit fast wie ein Messias angebetet?

Was fast völlig an den derzeitigen Spekulationen vorüber geht, ist eine Geschichte um Ciriaco Sforza. Der ehemalige Star des 1. FC Kaiserslautern geistert auch plötzlich durch die Medien. Nach seinen großen Erfolgen als Spieler trainierte er den FC Luzern und den Grasshopper Club Zürich. Und dann war er fertig mit der Welt. Zwei Jahre dauerte die Pause, und seit 2014 trainiert er nun seinen Heimatverein FC Wohlen. Aber auch er würde gern wieder zurück in die Bundesliga. Also kann es sein, dass auch hier wieder etwas mehr Spannung kommt. Vielleicht nicht sofort, aber wer weiß.

Es ist viel im Fluss in den beiden höchsten Spielklassen. Es wird sich noch einiges tun. Und dabei haben wir erst April und erstmal nur Trainer am Wickel. Ich denke, noch spannender wird die Sache, wenn auch noch Spieler herum taktieren. Aber das werde ich wohl nicht so ausführlich betrachten.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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