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Choreo der Fans von RB Leipzig - (C) RB-Fans.de Choreo der Fans von RB Leipzig - (C) RB-Fans.de

Halligalli Club RB Leipzig

Landauf, landab regt man sich wunderbar über RB Leipzig auf. Man lässt kein gutes Haar an Mannschaft, Management und Fans. Ob es nun Nutzer der sozialen Netzwerke sind, oder ob es auch Fußball-Experten und die Medien sind. Man ist eher negativ eingestellt, wenn es um den rotweißen Club aus der Messestadt geht. Derweil aber macht die Zorniger-Elf weiter Alarm und verbreitet gewaltig Halligalli. Nach der ersten Niederlage seit langem waren sie gestern wieder die Spaßfraktion der zweiten Bundesliga. Chapeau, das muss man gut finden.

Sie waren in Berlin ja nicht unbedingt die schlechtere Mannschaft. Aber jeder hatte sich gefragt, ob denn die „Dosentruppe“ wieder zurück findet. Ich denke, die Niederlage gegen Union kam zum richtigen Zeitpunkt. Und gestern war wieder Heimspiel in der Red Bull Arena. Und es war wieder Halligalli. Unter dem Motto „Baden in der Arena“ empfing man gestern den Karlsruher Sportclub.

Die „Roten Bullen“ beschäftigten die Badenser, allen voran der wieder zurück gekehrte Dominik Kaiser und Stürmer-Knaller Youssuf Poulsen. Immer wieder wurden die Karlsruher schwindlig gespielt. Trotzdem gingen zunächst die Karlsruher in Führung. Und das durch einen Lehrbuch-Konter.

Das gesamte Spiel über machte RB Leipzig Dampf. Jeder Beobachter musste zugeben, dass das wirklich ansehnlicher Sport ist, was da Übungsleiter Zorniger turnen lässt. Mit enormem Druck haben es die Leipziger immer wieder geschafft, die Badenser in der eigenen Hälfte einzuschnüren. Das fanden auch die reichlich 18000 in der „Schüssel“ gut und ließen sich mitreißen.

Und so war es dann keine Überraschung, dass die Leipziger dann zeigten, wer Herr im Haus ist. Einmal Kaiser vor und zweimal Poulsen nach der Halbzeit-Pause, dann war das Ding durch. Ersterer mit einem – was sonst? – Freistoß. Und der dänische Sprinter einmal mit rechts, einmal mit links.

RB Leipzig hatte mit diesem Spiel gezeigt: Konter? Na klar, können wir. Man lauerte auf diese Möglichkeiten. Und bei seinen beiden Toren tanzte jedes Mal Poulsen Torwart Orlishausen aus. Und alles in allem blieb es bis zum Schluss ein munteres, schnelles Spiel.

Der RB Leipzig hatte also gezeigt, dass sie trotz einer Niederlage glänzend drauf sind und die Spaßfraktion der zweiten Bundesliga sind. Das tut gut und macht den ganzen Club attraktiv. Und so können sie alle auf den „Plastik-Club“ schimpfen, wie sie wollen. Freunden des schnellen Umschaltspiels gefällt es. Einen Bericht dazu finden Sie unter anderem beim Kicker.

Bildquelle: Choreo der Fans von RB Leipzig – (C) RB-Fans.de

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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