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Feiernde Lokfans – von Matthias Lipka (www.ford24v.de) [CC-BY-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons Feiernde Lokfans – von Matthias Lipka (www.ford24v.de) [CC-BY-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Was ist denn schon wieder bei Lok Leipzig los?

Freunde, so wird das doch nicht. Lok Leipzig will doch ernst genommen werden. Und eigentlich ist der Verein auf einem guten Weg, genau das zu erreichen. Das neue Führungspersonal scheint die Geschicke dort richtig in die Hand genommen zu haben. Tja, und dann kommen ein paar Hornochsen daher und machen das alles wieder kaputt.

Heute konnte man lesen, dass Lok Leipzig, der viel gebeutelte Club aus dem Leipziger Südosten, mit Vandalismus zu kämpfen hat. Ich meine, da muss es ja Leute geben, die so einen sagenhaften Hass auf den Verein haben, dass die einfach alles zerstören müssen, was mit dem Verein in Verbindung steht. Das ist hirnverbrannt und zeugt von nicht viel Verbundenheit mit dem Verein.

Ich sauge mir das ja nicht aus den Fingern, man kann es frei zugänglich lesen: In den letzten Wochen kam es wiederholt zu mutwilligen Zerstörungen und Sachbeschädigungen. Es soll sich um die Trainingshalle und die Geschäftsstelle handeln. Wochenlang wurden diese Einrichtungen ehrenamtlich von freiwilligen Helfern auf Vordermann gebracht. Und nun sind sie beschädigt. Außerdem hat man kurzerhand mal einen Transporter des Vereins fahruntüchtig gemacht, indem man alle Reifen zerstochen hatte.

Jetzt hat wohl die Polizei die Arbeit aufgenommen, Spuren sichergestellt und ermittelt und all das. Es geht ja auch um Schmierereien und Graffiti. Und bei sowas hört dann definitiv der Spaß auf. Das hat auch die Vereinsführung so mitgeteilt. Man werde mit der Polizei zusammenarbeiten und sie vorbehaltlos unterstützen. Auch Mitglieder, Fans und Sympathisanten sind wohl zur Unterstützung aufgerufen.

Und jetzt kommt der Knaller: Die Vereinsführung vermutet als Grund die neue Vereinslinie. Den Club soll es ja auch in Zukunft noch geben, und da hat man ein einigermaßen tragfähiges Konzept hervorgeholt. Und das missfällt wohl einigen. Es könnte sogar sein, dass es sich um Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Gruppierungen handelt. Und sorry, Leute, aber das ist doch das Letzte.

Das wollen die großen, unbezwingbaren Lok-Fans sein? Sorry, aber die sollen mal lieber alle ihren Verein unterstützen, als ihn zu zerstören. Es mögen nur einige sein. Aber genau solche Bilder projiziert man dann wieder auf den ganzen Verein und alle Anhänger. Ich verstehe so etwas nicht. Da machen eine Handvoll unverbesserlicher Leute lieber einen Verein, an dem sie angeblich hängen, kaputt, als dass sie ihm auf dem Weg in die Zukunft helfen. Aber dann auf Tradition schwören. Nichts da, das hat nichts mit Tradition zu tun. Aber das wissen die sicherlich besser, nicht wahr?

Feiernde Lokfans – von Matthias Lipka (www.ford24v.de) [CC-BY-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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