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Eine Dose Red Bull für Die Roten Bullen - (C) noelsch CC0 via Pixabay.de Eine Dose Red Bull für Die Roten Bullen - (C) noelsch CC0 via Pixabay.de

Karlsruher SC forderte getauschtes Trikot von RB Leipzig

Es wird immer alberner, wie sich der Karlsruher SC und seine Fans in Bezug auf RB Leipzig aufführen und aufführten. Das gab es noch nirgendwo. Für das Verhalten hätte der Karlsruher SC eigentlich gleich die nächste Gesichtspalme verdient. Aber selbst die ist mir zu schade für ein so unterirdisches Verhalten. Und das als Aufstiegsaspirant in das deutsche Oberhaus. Also Manieren haben die in Baden, das ist unglaublich.

Nach dem gestrigen nervenaufreibenden 0:0 des KSC gegen RB Leipzig tauschten die Spieler Philipp Max (Karlsruhe) und Diego Demme (Leipzig) die Trikots. Ein völlig normaler Vorgang. Das machten auch schon mal Terrence Boyd (RB Leipzig) und Zlatan Ibrahimovic (Paris St. Germain). Das machen eigentlich immer irgendwelche Spieler in irgendwelchen Sportarten am Ende des Spiels. In Karlsruhe hat man das offenbar völlig anders gesehen. Denn mit DENEN DA aus dem dreckigen Osten, die für Red Bull Werbung laufen, macht man sowas nicht. Denn DIE DA beschmutzen UNSEREN SPORT.

Guido Schäfer, ehemaliger Fußballer vom 1. FSV Mainz 05 und nun mittlerweile Sport-Redakteur bei der Leipziger Volkszeitung und Video-Kolumnist beim Mitteldeutschen Rundfunk, gab folgendes über Twitter bekannt:

Bitte was? Soweit ich das mitbekam, soll wohl irgendwer von der Sicherheitsfirma in die Kabine der Leipziger Mannschaft getobt sein und das Trikot zurück gefordert haben. Mal eine Frage: Gab es jemals so etwas? Nach Rudelbildung vor und im Hotel, in dem die Mannschaft übernachtet hatte, und Drohbriefen an Zeitung, Verein und Fans ist dies eine noch viel beklopptere Aktion der Karlsruher.

Jetzt bezweifle ich mal, dass da wirklich irgendein baumhoher Sicherheitsgeselle zur Leipziger Mannschaft unter die Dusche getobt ist und gebellt hat „Rückt das Trikot raus, sonst knallt’s“. Aber wer weiß? Einem Verein mit einem solchen Umfeld ist so etwas durchaus auch noch zuzutrauen. Jedenfalls wurde das getauschte Max-Trikot wieder zurückgetauscht. Aber so etwas dämliches habe ich von noch keinem anderen Verein gehört. Oder es wurde totgeschwiegen.

Jedenfalls ist der KSC damit kein Traditionsclub mehr, sondern ein ziemlich seltsam agierender Haufen. Wenn ein Verein, der 1952 gegründet wurde, über den Fanbeauftragten Wolfgang Sauer bzw. dessen Stellvertreter David Kaiser so wenig Einfluss auf eine tobende Meute von – tja, was stellen die dort dar? – Anhänger hat, sodass derartige Dinge überhaupt passieren können, dann läuft im Verein gewaltig viel schief.

Ich gehe davon aus, dass hier irgendeine Konsequenz von offizieller Seite folgen wird. Ein solches Verhalten ist ungebührlich für einen professionellen Fußball-Verein wie den Karlsruher Sport-Club Mühlburg-Phönix e. V.

Mehr gibt es dazu eigentlich nicht zu sagen. Doch, ich empfehle den interessanten Spielbericht des Rotebrausebloggers. Und auch mal etwas positives aus Karlsruhe zu nennen. Oder eine Forderung von Sport 1, in der es heißt, dass doch die Fans bitteschön mit ihrer Hexenjagd aufhören sollen und alle Verantwortlichen des deutschen Fußballs in der Pflicht sind.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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