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Eine Dose Red Bull - (C) sterntaler62 / pixelio.de Eine Dose Red Bull - (C) sterntaler62 / pixelio.de

Läuft nicht so beim RB Leipzig, oder?

Manchmal kann man nicht alles mit Geld erkaufen. Erfolg etwa nicht. Das beste Beispiel dafür ist RB Leipzig: Aktuell mehr Fisch als Fleisch. Nun kann man das Alles auch so hinstellen wie Schwarzmalerei. Aber mit den Ambitionen, den Investitionen und dem Kader muss eindeutig mehr drin sein. Man kommt irgendwie nicht umhin, dass man sich so denkt: Es läuft nicht rund bei Rotweiß.

Die Profikicker spielen nun das zweite Jahr in der zweiten Bundesliga. Das ist nicht weiter schlimm. So kann sich das Team weiter entwickeln, denkt man sich. Aber was wurde denn gemacht? Man hat Identifikationsfiguren aus dem Haus gejagt und diese durch teure Verpflichtungen ersetzt. Jetzt hat man irgendwie das Gefühl, dass das Alles rausgeschmissenes Geld war. Ich meine, soweit ich das überblicke, sind die Spieler Sabitzer, Bruno und Nukan jetzt nicht so eingeschlagen, wie man sich das wohl vorgestellt hatte. Bei Sabitzer und Bruno spielte vor der Saison auch noch eine gewisse Unlust mit, und man weiß nicht, ob die inzwischen besiegt wurde.

Jetzt steht man in der zweiten Bundesliga mit 8 Punkten und einer leicht positiven Tordifferenz auf Platz 5. So wie Sportdirektor-Trainer Ralf Rangnick vor der Saison getönt hatte und wie sich die Verpflichtungen lesen, hat man ja fast denken können, dass die Spieler alles in Grund und Boden schießen. Aber von den 5 Partien haben sie 2 gewonnen, zweimal unentschieden gespielt und einmal sogar verloren. Und man kann irgendwie froh sein, dass Kaiserslautern, Braunschweig, Nürnberg und Co. auch nur nicht voran kommen, sonst würde RB Leipzig irgendwo im Nirgendwo spielen.

Wenn man so liest, was Beobachter über das Spiel der Profis denken, dominiert eigentlich die Einschätzung, dass das Alles einfallslos ist und zu wenig Zug zum Tor zu erkennen ist. In 5 Spielen 6 Tore auf dem Konto zu haben, entspricht bei weitem ja auch nicht der Erwartungshaltung ob des Aufwands. Nominell klingt es so, als würde das Team Woche für Woche mit 4, 5 Stürmern auflaufen. Ja, es sind eigentlich dann „nur“ 2 oder 3. Aber mit einer Offensive, die sich durchaus sehen lassen kann, und dem Aufwand, den man betreibt, ist das schlicht viel zu wenig, was dabei herauskommt.

Richtig seltsam sieht es aber aus, was die U23 da macht. Ähnliche Situation: In der Sommerpause wurde die halbe Mannschaft umgekrempelt, nachdem man in die Regionalliga Nordost aufgestiegen war. Und das neue Team kommt nicht in Fahrt. Man betreibt auch hier einen kolossalen Aufwand, ohne dass etwas zählbares herausspringt. Und so kommt es, dass die U23 nach 6 Spieltagen auf Platz 15 mit 4 Punkten und 7:13 Toren steht. Und das auch, obwohl der eine oder andere Profi zum Einsatz kommt.

Jetzt könnte man denken, dass es vielleicht noch Zeit braucht, bis die Teams im Tritt sind. Denn die Jugendmannschaften sind allesamt recht erfolgreich, und die Kadersituation ist in Leipzig sehr komfortabel. Aber lange hat Ralf Rangnick als Sportdirektor nicht mehr Zeit, dann muss die Luzie funktionieren. Sonst macht er sich dann irgendwann überflüssig. Und so ist es nicht weit hergeholt, dass die Fans auch langsam ungehalten werden. Man wartet eigentlich nur darauf, dass es wieder läuft beim RB Leipzig.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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