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Feiernde Lokfans – von Matthias Lipka (www.ford24v.de) [CC-BY-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons Feiernde Lokfans – von Matthias Lipka (www.ford24v.de) [CC-BY-2.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Lok Leipzig – Aufarbeitung der Randale in Erfurt

Nachdem der 1. FC Lokomotive Leipzig seit gestern mit leeren Händen dasteht, will sich der Verein um die Aufarbeitung der Randale kümmern. Die angeblichen Fans, die mit in Erfurt waren, haben ja den Platz im Steigerwald-Stadion gestürmt und unter anderem auch die eigenen Leute angegangen. Das kann und wird sich der Club aus dem Südosten Leipzigs beim besten Willen nicht gefallen lassen. Und das ist eigentlich nur zu begrüßen.

Der scheidende Präsident Heiko Spauke erhielt unzählige Benachrichtigungen zu den Vorfällen gestern in Erfurt. Der Leipziger Volkszeitung gegenüber gab er an, bereits mehr als hundert Namen und teilweise Fotos erhalten zu haben. Die Fans des Vereins wollen mithelfen, die Chaoten, die da gestern das Theater veranstaltet hatten, zu identifizieren. Der gebeutelte Verein muss und wird hier klar Stellung beziehen. Und teilweise kamen von dort bereits deutliche Worte.

Der Verein hat sich seit Dezember 2003 (Neugründung des alten Vereins, nachdem der VfB Leipzig verhackstückt wurde) mühsam wieder frei gekämpft. Sie haben in der Zeit immer wieder mit Randalierern aus zwielichtigem Umfeld zu tun gehabt. Und oft genug stand der Verein wirtschaftlich vor dem Aus, weil die falschen Leute das Heft in der Hand hielten, wie es immer hieß. Aber seit Beginn der Ära Spauke hat sich da einiges geändert, und das will sich der Club nicht kaputt machen lassen.

Die ehrenamtlichen Mitstreiter des Social Media Teams des Vereins haben heute eine öffentliche Mitteilung bei Facebook hinterlassen. Der Verein hat es wirklich nicht einfach gehabt, teils in der Vergangenheit auch selbst verschuldet. Und das bringt eben schlechte Presse. Die Leute von der Öffentlichkeitsarbeit arbeiten hart daran, dass die Außendarstellung besser wird, was auch in Teilen bisher recht gut funktioniert. Aber dann sind die Chaoten wie die vom Wochenende, die das Alles mit Füßen treten. Sie möchten eine klare Differenzierung zwischen den Chaoten und dem Verein.

Der Verein hat sich frei geschwommen von solchen Chaoten. Und nach solchen Vorfällen wird man natürlich entsprechend energisch reagieren. Ich drücke dem Verein die Daumen, dass das erfolgreich ist. Ich werde zwar nicht mehr unbedingt zurück zu Lok gehen, weil dafür zu viel Mist passiert ist. Aber man kann dem Club ja trotzdem viel Glück wünschen, dass der sich endgültig von solchen Leuten befreien kann.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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