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Bruno-Plache-Stadion 2007 - Matthias Lipka [CC BY 2.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons Bruno-Plache-Stadion 2007 - Matthias Lipka [CC BY 2.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Lok Leipzig baut den Kader um

Nein, nicht nur RB Leipzig baut kräftig am Kader, bei Lok Leipzig tut sich auch großes. Aber im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Das ist sinnvoll, denke ich. Sie müssen sich auch verstärken, wenn sie in der Leipziger Fußball-Landschaft weiter eine große Rolle spielen wollen. Sie wollen ja ihren Status als Nummer 2 in der Stadt festigen und mittelfristig in die dritte Liga aufsteigen. Und dafür brauchen sie eben auch das entsprechende Personal. Und das scheint größtenteils gefunden.

Da wäre einmal Mittelfeld-Akteur Daniel Becker. Der offensive Mittelfeld-Mann kommt vom FSV Luckenwalde, wo er ein Jahr spielte, nachdem er aus Babelsberg kam. Mit ihm soll das Spiel offensiver werden. Klar, er ist ja schließlich beidfüßig versiert. Damit kam der gebürtige Cottbuser gut an bei Coach Heiko Scholz.

Als nächstes haben wir Steven Heßler, ebenfalls ein Cottbuser. Der kommt aus dem Nachwuchs vom FC Energie Cottbus. Der kann linkes und rechtes Mittelfeld spielen und als linker Außenverteidiger eingesetzt werden. Ich kann mir vorstellen, dass der 20-jährige auch eine Art Wunschspieler für Scholz ist.

Dann kommt noch der 22-jährige, im thüringischen Pößneck geborene Philipp Serrek. Linkes Mittelfeld und linke Verteidigung sind seine Aufgabengebiete. Er spielte in der Jugend vom FC Carl-Zeiss Jena, war in Meuselwitz und zuletzt in der Reserve vom FC Rot-Weiß Erfurt. Der klingt an sich interessant. Ob er sich durchsetzt, muss man sehen.

Tja, und dann hatte man bekannt gegeben, dass der 1. FC Lokomotive Leipzig den gebürtigen Delitzscher Paul Schinke von der Reserve von RB Leipzig verpflichtet hat. Der durchlief schon die Jugend von Lok Leipzig, wechselte dann zu Sachsen Leipzig, war auch schon bei Werder Bremen und Energie Cottbus. Auch er spielt im linken Mittelfeld. Schinke selbst wollte wechseln, und beide – Spieler und Verein – gehen so etwas wie eine Liebesheirat ein.

Es gibt noch weitere Neuzugänge, wie man so liest. Damit rüstet man sich für die kommende Saison. Das ist auch notwendig, weil es immernoch möglich ist, dass der vor 11,5 Jahren neu gegründete Traditionsclub aus dem Leipziger Südosten in die Regionalliga aufsteigen kann. Grund ist unter anderem, dass einige Vereine ihre Nachwuchsteams abgemeldet haben und deshalb Plätze frei werden. Außerdem war es notwendig, dass der FC Hansa Rostock die Klasse in der Dritten Liga hält und nicht absteigt und der 1. FC Magdeburg die Relegation gegen den Offenbacher Fußballclub Kickers für sich entscheidet.

Beides ist eingetreten, und so kann Lok sich auf eine Relegation vorbereiten. Vorher müssen sie Platz 3 halten, da dieser in diesem Jahr die Relegation gegen den Drittplatzierten der NOFV-Oberliga Nordost-Nord bedeutet. Alles spannende Zahlenspiele. Aber Fakt ist, dass Lok die Chance hat, kommende Saison eine Klasse höher zu spielen. Und sie wären verrückt, wenn sie diese Chance nicht ergreifen würden, oder? Und dafür braucht man einen entsprechenden Kader. Und der ist wohl inzwischen gefunden. Wenn das nichts ist.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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