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Lok Leipzig – Folgen des Platzsturms von Erfurt

Angebliche Fans vom 1. FC Lokomotive Leipzig stürmten in Erfurt den Platz und randalierten. Und das hat nun ziemliche Folgen für den Verein. Nicht nur, dass Strafen ausgesprochen wurden, die sich gegen den Verein richten. Es ist auch so, dass das weiter reichende Folgen haben könnte, die nichts mit den Strafen zu tun haben. Mir geht so im Kopf herum, dass das Alles so gewollt war. Und zwar nicht von den Fans oder dem Verein. Das muss ich mal kurz sortieren.

Der Verein selbst konnte schon ahnen, dass das Alles nicht von den eigentlichen Fans ausging, was da in Erfurt passierte. Deshalb versuchte man ja auch, die Täter ausfindig zu machen. Nun gab es vom Verband Strafen gegen den Verein: Ein so genanntes Geisterspiel, also ein Spiel ohne Zuschauer, und 4000 € Strafe gegen den Verein. Das war das Urteil des Nordostdeutschen Fußballverbandes vom Mittwoch.

Na klar, das sind für den krisengeschüttelten Club aus dem Leipziger Südosten schon schwere Strafen. Aber das ist ja noch nicht alles. Es gibt da noch einiges an Folgen, was man vielleicht nicht ganz auf dem Schirm hat. Denn es wird ja nun gesagt, dass der Investor ETL dafür Geld auf den Tisch legt und „Schwamm drüber“ proklamieren würde. Das sind Folgen der Bildung der Spielbetriebs-GmbH. Nun bewerfen also Kommentatoren auch noch den Club mit Schlamm.

Das würde dann ja bedeuten, dass Lok die Strafen egal sind. Denn die ETL wird das als Investor schon alles richten. Damit wird dann auch gleich impliziert, dass der blaugelbe Verein nur noch auf Geld fußt. Das zieht dann natürlich Gelächter auf sich, da Lok ja immer davon geredet hat, dass das Oberthema „Tradition statt Kommerz“ lautet. Und mit solchen Dingen würde man dieses Oberthema absolut ad absurdum führen.

Es ist schon seltsam, was da bei Lok immer wieder passiert. Wieso wird dem Verein immer wieder eine Handvoll Knüppel zwischen die Speichen geworfen? Die sind immer wieder dabei, sich aus dem Schlamassel zu befreien. Und dann kommt so etwas. Irgendwie beschleicht mich tatsächlich der Verdacht, dass das Alles von irgendwelchen missgünstigen Vollidioten geplant und durchgeführt wurde. Wir müssen hier einfach mal abwarten, wie das weitergeht. Auf jeden Fall glaube ich nicht daran, dass das Fans des Vereins waren, die mit Herzblut hinter dem Club stehen. Das muss von woanders hergekommen sein.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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