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Lok Leipzig und Mario Basler – Sag zum Abschied leise servus

In Probstheida im Leipziger Südosten läuft alles etwas anders. Trotz sportlichem Erfolg ist der Verein seinen berühmten Sportdirektor los. Mario Basler hat hingeworfen. Als Tabellenerster der NOFV-Oberliga Süd hat die erste Mannschaft 5 Punkte Abstand zum Zweiten, dem FC International Leipzig, und 10 Punkte Vorsprung auf den Bischofswerdaer FV. Trotzdem müssen sie nun in den blaugelben Reihen eine neue sportliche Führung bauen. Es ist immer das Gleiche. Sie reißen ein, was sie vorher aufgebaut haben.

Sie haben erst eine Spielbetriebs-GmbH geschaffen, um den Profi-Fußball auch wirklich professionell gestalten zu können. Geschäftsführer Sport wurde der schon als Sportdirektor tätige ehemalige Nationalspieler Mario Basler. Und dann kam der Spätherbst 2015, und Mario Basler verlor den neu gewonnenen Posten wieder. Und plötzlich war er auch nicht mehr zur Unterschrift berechtigt. Jemandem, der eine Vision hat und einen Verein zukunftsfähig gestalten will, nimmt man jegliche Handlungsbefugnis.

Als dann zahnloser Tiger fristete er sein Dasein als unmündiger Sportdirektor. Er mag nach wie vor konstruktiv gewesen sein, da das ja so im Prinzip seine Art ist. Aber wirklich die sportlichen Weichen zu stellen, diese Funktion nahm man ihm weg. Ich kann mir schon vorstellen, dass ihm genau das nicht geschmeckt hat. Schon seit ein paar Wochen mäkelte er herum und dachte laut über einen Rücktritt nach. Nun kam es also dazu, dass er darum bat, seinen Vertrag mit sofortiger Wirkung aufzulösen und nicht bis zum Sommer zu erfüllen.

Was wird nun passieren? Wie wird sich der 2003 neu gegründete Club vom südöstlichen Stadtrand der Messestadt nun positionieren? Der Aufsichtsratsvorsitzende wird doch sicherlich einen Plan haben. Es muss doch irgendwas geben für eine Zeit nach Mario Basler. Man hat sich jedenfalls die große Chance nehmen lassen, mit Mario Basler ein zukunftsfähiges sportliches Konzept zu bauen. Viel ist da nicht zu hören. Auch Basler hält sich erst einmal zurück mit der Bekanntgabe von Zukunftsplänen. Aber wer weiß, der SC Paderborn sucht doch einen neuen Trainer.

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Henning Uhle

Henning Uhle ist gelernter Fachinformatiker für System Integration und zertifizierter System Engineer. Meine Sachgebiete sind Messaging & Collaboration sowie High Availability und Domain-Verwaltung. Ich schreibe über verschiedenste Dinge, die mich bewegen. Und es handelt sich immer um meine Sicht.

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